Nordrhein-Westfalen als Spitzenstandort für Batterieforschung

Land holt exzellenten Forschungsnachwuchs aus dem Ausland zurück: 7,5 Millionen Euro für junge Batterieforscher

9. März 2020

Rückkehrprogramm 2020: Bewerbungen bis zum 26. April möglich - Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Nordrhein-Westfalen als Spitzenstandort für Batterieforschung weiter stärken, Talente fördern

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft lobt bis zu 7,5 Millionen Euro für junge Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus, die derzeit im Ausland tätig sind und ihre Forschungstätigkeit künftig in Nordrhein-Westfalen fortsetzen möchten.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Mit dem Schwerpunkt Batterieforschung startet die Landesregierung die nächste Runde des nordrhein-westfälischen Rückkehrprogramms: Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft lobt bis zu 7,5 Millionen Euro für junge Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus, die derzeit im Ausland tätig sind und ihre Forschungstätigkeit künftig in Nordrhein-Westfalen fortsetzen möchten. Bis zu sechs Forscher werden je mit maximal 1,25 Millionen Euro über fünf Jahre beim Aufbau einer Nachwuchsgruppe an einer Universität in Nordrhein-Westfalen unterstützt. Ziel des Programms ist es, hochqualifizierte Nachwuchskräfte für die Forschung in Nordrhein-Westfalen zu gewinnen.
 
„Nordrhein-Westfalen ist schon jetzt ein profilierter Standort für Batterieforschung. Das unterstreicht nicht zuletzt die Entscheidung des Bundes, die ‚Forschungsfertigung Batteriezelle‘ in Münster anzusiedeln“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. „Um diese Spitzenstellung bei wichtigen Zukunftsfeldern wie der Energiespeicherung oder der Elektromobilität noch auszubauen, wollen wir herausragende Talente aus dem Ausland zurückholen und bei ihren Forschungsvorhaben unterstützen. Mit ihren internationalen Erfahrungen können sie einen wichtigen Beitrag leisten, um den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken.“
 
Die aktuelle Ausschreibung des Rückkehrprogramms richtet sich an hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, deren Promotion mindestens zwei und höchsten sechs Jahre zurückliegt, die derzeit im Ausland forschen und zuvor ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hatten. Entscheidend ist, dass sie die Batterieforschung in Nordrhein-Westfalen voranbringen können – unabhängig vom Fachgebiet.
 
Mit dem Rückkehrprogramm zur Gewinnung exzellenter wissenschaftlicher Nachwuchskräfte hat Nordrhein-Westfalen als Bundesland ein Alleinstellungsmerkmal. Das Programm wird bereits zum zwölften Mal ausgeschrieben. 37 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen konnten seit der ersten Ausschreibung 2007 mit Unterstützung des Programms nach Nordrhein-Westfalen zurückkehren. Der weit überwiegende Teil von ihnen lehrt und forscht heute auf einer Professur an einer Universität in Nordrhein-Westfalen. 2018 hat die Landesregierung das Fördervolumen für das Programm verdoppelt und die Zahl der geförderten Forscher von drei auf sechs erhöht. Im vergangenen Jahr lag der Fokus auf dem Thema „Künstliche Intelligenz.“
 
Bewerbungsschluss für die aktuelle Runde ist der 26. April 2020.
 
Weitere Informationen: www.rueckkehrprogramm.nrw.de 

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