Land greift Vorschläge der Expertenkommis­sion ‚Kunst NRW’ auf

18. März 2010

Land greift Vorschläge der Expertenkommis­sion ‚Kunst NRW’ zur Profilierung der Kultur in Nordrhein-Westfalen auf / Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff: „Expertenvorschläge sind Rückenwind für unsere Politik”

Als „Rückenwind” für die Kulturpolitik der Landesregierung, hat Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die Empfehlungen der unabhängigen Expertenkommission “Kunst NRW” bezeichnet. Das Kulturland Nordrhein-Westfalen soll nach seinen Worten auch mithilfe der Vorschläge der Experten noch stärker profiliert werden.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Als „Rückenwind” für die Kulturpolitik der Landesregierung, hat der nord­rhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die Empfehlungen der unabhängigen Expertenkommission “Kunst NRW” bezeichnet. Das Kulturland Nordrhein-Westfalen soll nach seinen Worten auch mithilfe der Vorschläge der Experten noch stärker profiliert werden. Eine Vielzahl der Empfehlungen seien deshalb in die Arbeit der Landesregierung eingeflossen. Die von der Staatskanzlei der Landesregierung und der Kunststiftung NRW einberufene zehnköpfige Expertenkommission hatte zum Sommer 2008 die Kultur und Kulturför­derung in Nordrhein-Westfalen analysiert und eigene Empfehlungen vorgestellt. In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag (16. März 2010) billigte das Kabinett der Landesregierung einen Bericht zur Umsetzung dieser Vorschläge und Empfehlungen. Grosse-Brockhoff: „Mit einer ge­zielt an Qualität ausgerichteten Theaterförderung, dem neuen „Tanz­konzept 2009“, dem Mahler-Chamber-Orchestra als Residenz-Orchester Nordrhein-Westfalen, zusätzlichen Mitteln für Kreativquartiere im Ruhr­gebiet und einer vollkommen neuen Dimension Internationaler Kulturpo­litik haben wir bereits einige der Vorschläge der Expertenkommission als wichtige Impulse begriffen und umgesetzt. Andere Vorschläge, wie ein neues Literaturzentrum mit Schreibwerkstatt in Münster, sollen mit­telfristig auf den Weg gebracht werden.“

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff und der Präsident der Kunststiftung NRW, Dr. Fritz Schaumann, bekräftigten die Notwen­digkeit, Nordrhein-Westfalen deutlicher als bisher national und internati­onal zu positionieren.

Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff betonte mit Blick auf die kommu­nale Finanzkrise, Nordrhein-Westfalen setze sich für eine strukturelle Neuordnung der öffentlichen Haushalte ein. Ein wichtiges Instrument, um die gemeinsamen Interessen von Kommunen, Kreisen und Land in die Verhandlungen einzubringen, sei die durch die Landesregierung eingesetzte Gemeindefinanzkommission auf Landesebene. Mit ihr will die Landesregierung die Arbeit der am 4. März eingesetzten Gemeinde­finanzkommission auf Bundesebene landesintern begleiten und koordi­nieren.

Die Expertenkommission „Kunst NRW“ bestand aus folgenden Persön­lichkeiten: Dr.-Ing. E.h. Heinz Dürr, Vorsitz, Frank Baumbauer, Intendant Münchner Kammerspiele, Dr. Harald Falckenberg, Sammler, Hamburg, Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, Präsident, Alexander von Humboldt Stif­tung, Bonn, Prof. Dr. Heinz Glässgen, Intendant, Radio Bremen, Prof. Dr. Michael Hutter, Wissenschaftszentrum Berlin, Gabriele Röthemeyer, Geschäftsführerin Medien- und Filmgesellschaft, Stuttgart, Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz, Rektor Züricher Hochschule der Künste, Dr. Albert Spiegel, Botschafter a. D., Dr. Elmar Weingarten, Intendant Tonhalle Zürich.

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