Gemeinsame Forschung gestaltet Arbeitswelt der Zukunft

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8. März 2017

Land gibt Startschuss für Netzwerk: Gemeinsame Forschung gestaltet Arbeitswelt der Zukunft

Wissenschaftsministerin Schulze und Arbeitsminister Schmeltzer loben neue Kooperation

In NRW fördern und begleiten Wissenschafts- und Arbeitsministerium eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Instituten der Arbeitsforschung. Mit der Veranstaltung des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) zum Thema „Forschung im Kontext des Wandels von Arbeit“ in Düsseldorf erfolgte nun der Startschuss zum „Netzwerk Arbeitsforschung NRW“.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilen mit:

In NRW fördern und begleiten Wissenschafts- und Arbeitsministerium eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Instituten der Arbeitsforschung. Mit der Veranstaltung des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) zum Thema „Forschung im Kontext des Wandels von Arbeit“ in Düsseldorf erfolgte nun der Startschuss zum „Netzwerk Arbeitsforschung NRW“.
 
Den Kern des Netzwerks bilden neben dem FGW das Institut für Arbeit und Qualifikation in Duisburg (IAQ), das Institut für Arbeit und Technik in Gelsenkirchen (IAT) und die Sozialforschungsstelle in Dortmund (SFS).

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte: „Die Vielfalt und Qualität der Institute in unserem Land, die sich mit Arbeitsforschung beschäftigen, bergen ein enormes Potenzial, wenn es darum geht, die Arbeitswelt der Zukunft zu gestalten. Umso mehr freue ich mich, wenn die einzelnen Institute ihre Kräfte stärker bündeln wollen. Durch dieses Netzwerk können noch bessere Antworten auf die aktuellen Herausforderungen wie die Folgen des digitalen Wandels auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefunden werden.“
 
Arbeitsminister Rainer Schmeltzer ergänzte: „Wir wollen die wissenschaftliche  Suche nach guten Strategien und Lösungen auch für die Bewältigung des digitalen Wandels befördern: auf betrieblicher, auf tarifvertraglicher und auf politischer Ebene. Wir müssen erreichen, dass Arbeitsforschung bereits bei der Entwicklung technischer Lösungen mitwirkt, damit Bedürfnisse und Fähigkeiten von Beschäftigten überhaupt angemessen berücksichtigt werden können. Nur so kann der Anspruch an gute und faire Arbeit auch in der digitalisierten Arbeitswelt aufrechterhalten werden.“
 
Das Land hatte zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Arbeitnehmerschaft, der Wissenschaft und vieler Sozialpartner bereits im vergangenen Jahr die Allianz „Wirtschaft und Arbeit 4.0“ ins Leben gerufen. Diese Plattform sorgt für umfassende Transparenz über Chancen, Risiken und mögliche Konsequenzen der Digitalisierung von Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft. Das neue Netzwerk „Arbeitsforschung NRW“ wird im intensiven Austausch mit der Allianz „Wirtschaft und Arbeit 4.0“ stehen und damit die ständige Rückkoppelung der Forschung mit gesellschaftlichen Akteuren gewährleisten.
 
Die Förderung des Netzwerks durch das Land ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt und beträgt insgesamt 400.000 Euro. Die Mittel kommen je zur Hälfte vom Europäischen Sozialfonds und vom Land NRW. Die Koordination des Netzwerks übernimmt das FGW in Düsseldorf.
 

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