Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher

Minister Michael Groschek
12. November 2015

Land fördert sozial benachteilige Kinder und Jugendliche in Herne

Der erste Spatenstich für die neue Heimat des „Circus Schnick Schnack“ in Herne ist gemacht. Mit seinen erlebnispädagogischen Ansätzen unterstützt die Einrichtung Kinder und Jugendliche, die es oft schwer in ihrem familiären Umfeld haben.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Der erste Spatenstich für die neue Heimat des „Circus Schnick Schnack“ in Herne ist gemacht. Mit seinen erlebnispädagogischen Ansätzen unterstützt die Einrichtung Kinder und Jugendliche, die es oft schwer in ihrem familiären Umfeld haben. Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz über sportliche, künstlerische, artistische und freizeitorientierte Tätigkeiten steht dabei im Vordergrund. Da der Zirkus an seinem jetzigen Standort nicht bleiben kann, helfen das nordrhein-westfälische Bauministerium und die Emschergenossenschaft gemeinsam: Auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage Herne entsteht eine multifunktional nutzbare Plattform, die die Becken der alten Kläranlage als „Seebrücke“ überspannt und zum festen Standplatz des Circus Schnick Schnack werden soll. Das ehemalige Technikhaus wird für die Infrastruktur des Zirkus genutzt und das umliegende Gelände zu einer Parkanlage umgestaltet.

„Der Zirkus ist seit fast 20 Jahren gelebtes bürgerschaftliches Engagement“, sagte Minister Groschek beim feierlichen Spatenstich für den Umbau. „Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie die Städtebauförderung dabei helfen kann, ehrenamtlicher Arbeit eine Heimat zu geben und gleichzeitig soziale Stadtentwicklung voranzutreiben.“

Gefördert wird das insgesamt 2,65 Millionen Euro teure Projekt zu 80 Prozent aus Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes (rund 2,12 Millionen Euro). Den kommunalen Eigenanteil von rund 0,5 Millionen Euro übernimmt die Emschergenossenschaft.

„Der Umbau unserer stillgelegten Kläranlage lässt deutlich positive soziale Wirkungen für die benachbarten Quartiere erwarten“, so Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. „Dies ist ein häufig zu beobachtender Effekt unseres Emscher-Umbaus: Aus den einstigen Hinterhöfen des Reviers werden bei diesem größten und symbolträchtigsten Projekt im Rahmen des Strukturwandels die neuen Vorgärten der Region.“ Mit der „Seebrücke“ wird ein Projekt zur Förderung von Kindern und Jugendlichen fest im Stadtteil verankert. Der Rhein-Herne Kanal wurde bereits am Stadthafen in Recklinghausen durch den mit Städtebaufördermitteln geförderten Bau von Terrassen und einem Steg für die Bevölkerung zugänglich gemacht. Mit dem Museum „Strom und Leben“ (Kultur-, Sozial- und Technikgeschichte des Ruhrgebiets) und der Strandbar „Stadthafen-Restaurant Bar.Beach“ gibt es am Hafen Freizeitangebote, die sich positiv auf die angrenzenden Stadtviertel auswirken. Die Maßnahme Soziale Stadt Recklinghausen Süd/Grullbad wurde zwischen 2003 und 2014 mit insgesamt 10 Millionen Euro Städtebaufördermitteln gefördert.

All diese Fördermaßnahmen sind Teil des Emscherumbaus. Die ehemals übel riechende Emscher und ihre Zuläufe werden renaturiert und als gestaltetes Wohnumfeld den Städten und ihren Quartieren zurückgegeben. 

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