Land fördert sieben herausragende Projekte im Bereich interkultureller Kulturarbeit

5. August 2009

Land fördert sieben herausragende Projekte im Bereich interkultureller Kulturarbeit in Bochum, Dortmund, Essen, Gütersloh, Lemgo und Oberhausen mit 360.000 Euro

Sieben herausragende Projekte in „klassischen“ Kultureinrichtungen wird das Land Nordrhein-Westfalen im Bereich der interkulturellen Kulturarbeit in den Spielzeiten 2009/10 mit insgesamt 360.000 Euro fördern.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Sieben herausragende Projekte in „klassischen“ Kultureinrichtungen wird das Land Nordrhein-Westfalen im Bereich der interkulturellen Kulturarbeit in den Spielzeiten 2009/10 mit insgesamt 360.000 Euro fördern. Das gab der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, heute (5. August 2009) in Düsseldorf bekannt. Grosse-Brockhoff: „Ausgewählt wurden qualitativ hochwertige Ausstellungen, Musik-, Theater- und Tanzprojekte, die eine inter­kulturelle Öffnung der jeweiligen Häuser darstellen. Die Projekte be­rücksichtigen vorbildlich, dass sich in einer Gesellschaft, in der jeder vierte Mensch eine Migrationsgeschichte hat, neue Ansprüche an Kulturangebote und Publikumsorientierung stellen. Die geförderten Projekte sprechen ein interkulturell gemischtes Publikum an und werden auch in ihrer entsprechend ausgerichteten Öffentlichkeitsarbeit geför­dert.“

Weil gerade Kinder und Jugendliche in der für sie alltäglichen Erfahrung einer kulturell vielfältigen Lebenswelt begleitet werden sollten, wurden mehrere Projekte mit dem Fokus auf kulturelle Bildung für diese Ziel­gruppen ausgesucht.

Theater und Philharmonie Essen beweisen mit „Next Generation“ Weitsicht. Jugendliche mit verschiedenen kulturellen Hintergründen stellen sich in dem Projekt die Frage, wie ihre Lebensumwelt in Zukunft gestaltet sein soll. Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Nuran David Calis entwickelt aus den Prozessergebnissen ein Theater­stück, das 2010 am Schauspielhaus Bochum uraufgeführt wird.

Dass Oberhausen von Sprachenvielfalt geprägt ist, greift das Theater der Stadt in einem Tanzstück für Kinder auf. In einem Außenprojekt bindet das Theater zudem die Anwohner einer interkulturell geprägten Wohngegend ein.

In der Ausstellung „Kinderwelten-Weltenkinder“ des Dortmunder Kindermuseums „mondo mio“ lernen Kinder unter sechs Jahren spielerisch und von professionellen Künstlern begleitet kulturell unter­schiedliche Lebenswelten kennen. Das Theater Dortmund arbeitet in einer deutsch-türkischen Kinderoper mit kulturell verschiedenen Märchentraditionen. Die Oper entsteht vor dem Hintergrund, dass Geschichten aus verschiedenen Kulturen wesentliche Motive und Situationen teilen. Den jahrhundertealten positiven Wechselwirkungen zwischen Europa und dem Orient widmet sich das Weserrenaissance Museum Lemgo in einer Ausstellung. Das Wissen um diese Beziehungen zeigt auch Wege zu einem Dialog zwischen diesen Kulturen in der Gegenwart auf. Außerdem werden die Tanzreihe „TanzKulturen der Welt“ im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln und ein „Community Dance Projekt“ im neuen Theater Gütersloh gefördert.

„Die geförderten „klassischen“ Kultureinrichtungen begreifen kulturelle Vielfalt als Chance. Ihre Projekte besitzen als positive Beispiele landesweites Ausstrahlungspotential“, so Grosse-Brockhoff.

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