Land fördert „Integrationslotsen“ in besonders von der Zuwanderung aus Südosteuropa betroffenen Kommunen

9. Mai 2014

Land fördert „Integrationslotsen“ in besonders von der Zuwanderung aus Südosteuropa betroffenen Kommunen

Mit dem Pilotprogramm „Integrationslotsen“ unterstützt die Landesregierung die besonders von der neuen Zuwanderung aus Südosteuropa betroffenen Kommunen in NRW. „Die Integrationslotsen sollen in den Stadtteilen Brücken bauen zwischen den Zugewanderten und den Ämtern, Behörden und sozialen Einrichtungen“, sagte Integrationsminister Guntram Schneider heute zur Vorstellung des Programms. „Als Integrationslotsen“, so der Minister weiter, „kommen insbesondere Personen in Betracht, die aufgrund ihrer Herkunft und Sprache einen besonders leichten Zugang zu den Neuzugewanderten haben. So können sie Menschen, die wenig über unsere Gesellschaft und unser Sozialsystem wissen, über vorhandene Angebote informieren und an sie heranführen.“

Minister Schneider: Integrationslotsen bauen Brücken zu Ämtern und sozialen Diensten

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Mit dem Pilotprogramm „Integrationslotsen“ unterstützt die Landesregierung die besonders von der neuen Zuwanderung aus Südosteuropa betroffenen Kommunen in NRW. „Die Integrationslotsen sollen in den Stadtteilen Brücken bauen zwischen den Zugewanderten und den Ämtern, Behörden und sozialen Einrichtungen“, sagte Integrationsminister Guntram Schneider heute zur Vorstellung des Programms.

„Als Integrationslotsen“, so der Minister weiter, „kommen insbesondere Personen in Betracht, die aufgrund ihrer Herkunft und Sprache einen besonders leichten Zugang zu den Neuzugewanderten haben. So können sie Menschen, die wenig über unsere Gesellschaft und unser Sozialsystem wissen, über vorhandene Angebote informieren und an sie heranführen.“

Mögliche Einsatzfelder der Integrationslotsen sind beispielsweise Sprachförderung von Kindern in Vorlesegruppen oder Erwachsener in Freizeitgruppen, die Begleitung zu Schuleingangsuntersuchungen oder zu Sprechstunden und Elternabenden in Kindergarten und Schule, erste Informationen über den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie Kontakte zu Berufsberatung und Agentur für Arbeit bis hin zur Information über Freizeitangebote oder der Durchführung von Sport- und Spielgruppen.

Minister Schneider: „Mit unseren zusätzlichen Angeboten wollen wir die vorhandenen sozialen Angebote vor Ort und die Arbeit der Fachkräfte ergänzen und unterstützen. Besonders wichtig ist es mir, dass die Zuwanderinnen und Zuwanderer überhaupt eine Chance bekommen, unsere soziale Infrastruktur zu nutzen.“

Das Land fördert sowohl den Einsatz der Integrationslotsen selbst, die in der Regel eine Aufwandsentschädigung erhalten werden, als auch Qualifizierungsmaßnahmen und das Projektmanagement durch Koordinatorinnen und Koordinatoren. Pro Kommune können bis zu zehn Integrationslotsen gefördert werden. Das Land stellt dafür jährlich 750.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung. Die Kommunen können jetzt Anträge auf Landesförderung stellen.

Das Pilotprogramm „Integrationslotsen“ ist ein wichtiger Baustein des Maßnahmenpaketes, mit dem die Landesregierung die besonders von der Zuwanderung aus Südosteuropa betroffenen Kommunen in NRW unterstützt. Insgesamt stehen dafür jährlich 7,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.kfi.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon: 0211 855-3118.

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