Land fördert Freie Szene im Ruhrgebiet mit 300.000 Euro

2. November 2009

Land fördert Freie Szene im Ruhrgebiet mit 300.000 Euro / Kulturschaffende können Förderung für 2010 beantragen

Kunstprojekte im Ruhrgebiet sollen auch im Jahr 2010 mit 300.000 Euro vom Land gefördert wer­den. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: „Auch im Kulturhauptstadtjahr 2010 wollen wir die freie Kulturszene im Ruhrgebiet mit ergänzenden Mitteln fördern. Sie bildet eine wichtige Säule der Ruhrgebietskultur."

Die Staatskanzlei teilt mit:

Kunstprojekte im Ruhrgebiet sollen auch im Jahr 2010 mit 300.000 Euro aus den Mitteln der regionalen Kulturpolitik des Landes gefördert wer­den. Das teilte der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (2. November 2009) in Düsseldorf mit. Grosse-Brockhoff: „Auch im Kulturhauptstadtjahr 2010 wollen wir die freie Kulturszene im Ruhrgebiet mit ergänzenden Mitteln fördern. Sie bildet eine wichtige Säule der Ruhrgebietskultur. Mit der regionalen Kulturförderung sollen vernetzte, qualitativ hochwertige und auf Konti­nuität ausgerichtete Projekte ermöglicht werden.“

Die Förderung soll die Aktivitäten der Kommunen nicht ersetzen, son­dern sie sinnvoll ergänzen. Rein lokale oder städtische Projekte sind daher von der Förderung ausgeschlossen. Ein fachkundiger Beirat, dem Vertreterinnen und Vertreter aller Kunstsparten und der Off-Szene-Ruhr angehören, berät das Land bei der Auswahl.

Künstlerinnen und Künstler, die sich um regionale Fördermittel bewer­ben wollen, sollten sich an folgenden Kriterien orientieren. Gefördert werden können Projekte, die mindestens eins der nachfolgenden Krite­rien erfüllen:

  • Projekte, die nachhaltig wirken und regionale Kulturentwicklungspo­tentiale enthalten
  • Projekte, die die Region künstlerisch qualifizieren
  • Projekte, die regional vernetzt sind
  • Projekte mit städteübergreifenden Kooperationen und/oder städte-übergreifender Wirkung
  • Projekte, die die regionale Identität und das kulturelle Profil des Ruhr­gebiets stärken 
  • Projekte, die sich mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet künstlerisch auseinander setzen

Wie können Fördermittel beantragt werden?

Interessierte Kulturschaffende können bis zum 15. Dezember 2009 bei der Bezirksregierung Arnsberg Anträge auf Fördermittel stellen. An­schrift: Bezirksregierung Arnsberg, Dezernat 48, Postfach, 59817 Arnsberg, Telefon 02931-82-3205.

Weitere Informationen zur Antragstellung sind auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg (www.bezreg-arnsberg.nrw.de / Schule, Kultur und Sport / Kunst und Kultur, Öffentliche Bibliotheken / Kunst und Kultur) und der Staatskanzlei unter www.kultur.nrw.de / Themen und Angebote: Regionale Kulturpolitik/ Region Ruhrgebiet zu finden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Frau Dr. Stefanie Jenkner, Telefon 0211 837 1136.

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