Land fördert Bau des Nanobioanalytik-Zentrums in Münster

29. Januar 2010

Land fördert Bau des Nanobioanalytik-Zentrums in Münster – Staatssekretär Dr. Baganz: Nanobioanalytik ist eine Schlüsseltechnologie

Mit insgesamt 10, 2 Millionen Euro aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm fördert das Wirtschaftsministerium die Errichtung des Nanobioanalytik-Zentrums am Technologiepark in Münster. Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Jens Baganz überreichte gestern den Förderbescheid an die NBZ GmbH.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Mit insgesamt 10, 2 Millionen Euro aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm fördert das Wirtschaftsministerium die Errichtung des Nanobioanalytik-Zentrums (NBZ) am Technologiepark in Münster. Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Dr. Jens Baganz überreichte gestern (28. Januar 2010) den Förderbescheid an die NBZ GmbH. Die Gesamtkosten des NBZ belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro. Rund 100 hochinnovative zukunftsträchtige Arbeitsplätze sollen ab 2013 hier entstehen.

Das Projekt ist aus dem Förderwettbewerb „Nano-Mikro+ Werkstoffe.NRW“ als einer der Gewinner hervorgegangen und ist ein wichtiger Bestandteil der  Nanotechnologiestrategie der Landes­regierung.

„Die Nanobioanalytik ist eine Schlüsseltechnologie für viele Branchen von Live-Science über Medizin bis zum Umweltschutz. Sie hat das Potenzial, die Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen erheblich zu steigern“, sagte Dr. Baganz in Münster.

Münster sei schon jetzt ein herausragender Standort für innovative Unternehmen aus den Wachstumsbranchen Biomedizin- und Nanotechnologie. Besonders beeindruckend sei hier die enge Zusam­menarbeit zwischen den Unternehmen, den Hochschulen und der Stadt, so der Staatssekretär.

Nanobioanalytik-Zentrum soll forschenden Nano- und Bioanalytik-Unternehmen für die Entwicklung analytischer Geräte und Methoden für biologische und medizinische Materialien dienen. Ziel ist es weiterhin, Forschungsinfrastruktur bereitzustellen, kleinen und mittleren Unter­nehmen einen Zugang zu überregionalen und internationalen Netz­werken zu eröffnen und Forschungs- und Kooperationsprojekte zu initiieren. Auf einer Fläche von ca. 4.500 qm wird dazu auf drei Ge­schossen eine Gebäudeinfrastruktur mit 1.500 qm Labor- und 1500 qm Büroflächen errichtet, die auf die Bedürfnisse von Nanobioanalytikfirmen ausgerichtet ist.

Das NBZ eröffnet in unmittelbare Nähe zum Biotechnologie-Zentrum, der Westfälischen Wilhelms-Universität und den ansässigen Unterneh­men künftigen Mietern beste Möglichkeiten, Kooperationspartner zu finden und auf einen großen Pool an hochqualifizierten Fach- und Führungskräften zuzugreifen.

„Ein effizienter Technologietransfer auf kurzem Weg aus den For-schungsreinrichtungen und Instituten der Universität ist so gewähr­leistet. Gleichzeitig können. Die Gründungs- und Forschungspotentiale im Bereich der Hochschulen können hier eng verzahnt und umgesetzt werden“, so Dr. Baganz.

Nordrhein Westfalen ist in der Nanotechnologie in Deutschland schon jetzt gut positioniert, bei den Patenten liegt es auf Platz 2. Auch sind hier die meisten Nanotechnologieunternehmen im Gesundheitswesen tätig.

Weitere Informationen zur Clusterpolitik des Landes finden Sie unter www.exzellenz.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837-2417.

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