Land fördert Abriss von hoch verdichteten alten Wohnsiedlungen

30. November 2010

Land fördert Abriss von hoch verdichteten alten Wohnsiedlungen – Wohnangebote wieder zukunftsfähig machen

Seit diesem Jahr fördert das Land den Abriss von hoch verdichteten Wohngebäuden der 1960er und 1970er Jahre. Im Gegenzug müssen sich die Eigentümer verpflichten, geförderte Wohnungen neu zu bauen beziehungsweise bestehende Wohnungen an geänderte Wohnbe­dürfnisse anzupassen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Seit diesem Jahr fördert das Land den Abriss von hoch verdichteten Wohngebäuden der 1960er und 1970er Jahre. Im Gegenzug müssen sich die Eigentümer verpflichten, geförderte Wohnungen neu zu bauen beziehungsweise bestehende Wohnungen an geänderte Wohnbe­dürfnisse anzupassen. Wie die ersten Projekte aussehen und wie sie finanziert werden, darüber tauschten sich Vertreter des Bauministeriums und des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen am Dienstag (30. November 2010) in einem ganztägigen Workshop in Düsseldorf aus. Vertreten waren Wohnungsunternehmen, die nach Erneuerungsansätzen für ihre in die Jahre gekommenen Großwohnanlagen suchen. In Nordrhein-Westfalen gibt es über 100 Großwohnanlagen, die in den 1960er und 1970er Jahren erbaut wurden und heute zum Teil mit erheblichen städtebaulichen, wohnungswirt­schaftlichen und sozialen Problemen zu kämpfen haben.

„Die neue Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Umstruktu­rierung von solchen Wohnquartieren zu unterstützen, die von monoton strukturierten Großwohnanlagen geprägt sind und von ihren Bewohnern zum Teil nicht mehr akzeptiert werden“, betonte Bauminister Harry K. Voigtsberger. „Wir suchen und unterstützen Erneuerungsansätze, mit denen im Interesse der Bewohner ebenso wie der Wohnungswirtschaft Großwohnanlagen zum Teil radikal umgebaut und neue zukunftsfähige Wohnangebote geschaffen werden können.“ Dabei wolle man neue Fördermöglichkeiten und Finanzierungswege erproben, wie - je nach Standort und Problemlagen - die Mittel der Wohnraumförderung und der Städtebauförderung am besten eingesetzt werden könnten. Voigtsberger: „Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Wohnungs­wirtschaft und den beteiligten Kommunen.“

VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter begrüßte die neuen Förder­ansätze und betonte für die Wohnungsunternehmen seines Verbandes: „Auf diese Weise können auch Stadtquartiere außerhalb des Stadt­umbaus in das neue Wohn-Zeitalter überführt werden. Alte Gebäude durch neue zu ersetzen ist nicht nur dort notwendig, wo die Städte­bauförderung wirkt. Die Unternehmen können mit dieser Förderung vor Ort selbst entscheiden, ob eines ihrer Häuser noch zukunftsfähig oder ein Abriss und Ersatz-Neubau sinnvoller ist.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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