Land baut elektronisches Kataster für Pipelines auf

27. November 2009

Land baut elektronisches Kataster für Pipelines auf – Minister Eckhard Uhlenberg: „Sicherheit ist ein Standortfaktor“

Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das ein elektronisches Kataster für Pipelines aufbaut. Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute eine freiwillige Vereinbarung mit dem Verband der Chemischen Industrie (Landesverband NRW), dem Mineralölwirtschaftsverband und dem Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (Landesgruppe NRW) unterzeichnet.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das ein elektronisches Kataster für Pipelines aufbaut. Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute eine freiwillige Vereinbarung mit dem Verband der Chemischen Industrie (Landesverband NRW), dem Mineralölwirtschaftsverband und dem Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (Landesgruppe NRW) unterzeichnet. Inhalt dieser Vereinbarung ist, dass künftig Daten, die bei den Behörden nur in Papierform vorliegen, in elektronischer Form bereitgestellt werden. „Das Pipelinekataster ist ein modernes und effizientes Instrument. Alle Informationen können von den zuständigen Vollzugsbehörden per Mausklick abgerufen werden“, so Uhlenberg.

Ergänzend wird gemeinsam mit allen Beteiligten an einer Broschüre gearbeitet, die der besseren Information über Rohrfernleitungen in Nord­rhein-Westfalen dienen und über das Internet verfügbar sein soll. „Die Zukunftsfähigkeit der Industrie ist eine wichtige Grundlage für den Wohlstand in Nordrhein-Westfalen. Voraussetzungen dafür sind unter anderem eine gut ausgebaute Infrastruktur und ein hohes Sicherheits­niveau. Sicherheit ist ein Standortfaktor“, sagte Uhlenberg.

Allein die Mineralölindustrie versorgt über zwei Rohölleitungen Nord­rhein-Westfalens Industrie, Gewerbe und Verbraucher mit rund 25 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr, die zu Mineralölprodukten wie Benzin, Diesel und Heizöl und anderen Erzeugnissen verarbeitet wer­den. Auch die flächendeckende Erdgasversorgung des Landes wäre ohne Pipelines nicht möglich. Daneben ist die Chemische Industrie auf die Versorgung mit Rohstoffen durch Pipelines angewiesen. Kein an­derer Verkehrsträger (Schiene, Straße, Wasserstraße) ist in der Lage, die benötigten Mengen an flüssigen und gasförmigen Stoffen zusätzlich zu transportieren.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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