Kultusminister: Integration ist Aufgabe der Schulen

15. Oktober 2010

Kultusministerkonferenz - Ministerin Löhrmann: "Integration ist Aufgabe der Schulen"

Die in Berlin tagende Kultusministerkonferenz hat im Gespräch mit Migrantenorganisationen betont, dass Integration insbesondere eine Aufgabe von Schulen ist. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann berichtet, dass die Konferenz zudem dem Bundesgesetzentwurf zur Lernförderung im Rahmen der Grundsicherungsdebatte kritisch gegenüber steht.

Zu den Beratungen der 331. Kultusministerkonferenz (KMK) am 14. und 15. Oktober 2010 in Berlin erklärt Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung:

„Zwei Themen möchte ich aus Sicht Nordrhein-Westfalens herausstellen: Erstens hat die Kultusministerkonferenz einstimmig kritisch Position bezogen gegenüber dem Gesetzentwurf von Bundesministerin von der Leyen zur geplanten Lernförderung im Rahmen der Grundsicherungsdebatte. Wir sind uns einig, dass keine Nebenstrukturen zum Schulbetrieb aufgebaut werden dürfen. Auch sollen Kinder im Hartz IV-Bezug nicht diskriminiert werden. Individuelle Förderung in den Schulen stärkt am wirkungsvollsten die Bildungsteilhabe.

Zweitens hat die KMK im Gespräch mit den Migrantenorganisationen betont, dass Integration insbesondere eine Aufgabe von Schulen ist. Das Gespräch war bereits das zweite seiner Art mit der Kultusministerkonferenz. Dieser Dialog soll fortgesetzt und verstetigt werden. Verabredet wurde dabei auch, dass es eine Länderumfrage zum Angebot und zur Nachfrage von muttersprachlichem Unterricht in den Ländern geben soll. Einig waren sich die Kultusminister und Migrantenverbände darin, dass es keinen Zwang zu Deutschpflicht auf Schulhöfen geben soll. Weiteres wichtiges Thema ist die Anerkennung der im Ausland erworbenen Abschlüsse.“

Ministerin Sylvia Löhrmann sagte abschließend: „Es geht um Teilhabe an der Gesellschaft, dabei sind die Schulen ein wichtiger Ort, um diesen Anspruch zu erfüllen. Aufgabe der Länder ist es, die Schulen bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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