Kulturstaatssekretär überreicht Staatspreise für das Kunsthandwerk

22. August 2009

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff überreicht Staatspreise für das Kunsthandwerk in Nordrhein-Westfalen / Grosse-Brockhoff: „Höchstdotierter Staats­preis für Kunsthandwerk in Deutschland soll zu neuen künstlerisch-kreativen Auseinander­se

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff überreichte heute neun Kunsthandwerkern in Kevelaer die mit je 5.000 Euro dotierten nordrhein-westfälischen Staatspreise für das Kunsthand­werk in Nordrhein-Westfalen. Der Staatssekretär eröffnete gleichzeitig die dazugehörende Ausstellung „manu factum 09“ im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. in Kevelaer.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff überreichte heute (22. August 2009) neun Kunsthandwerkern in Kevelaer die mit je 5.000 Euro dotierten nordrhein-westfälischen Staatspreise für das Kunsthand­werk in Nordrhein-Westfalen. Der Staatssekretär eröffnete gleichzeitig die dazugehörende Ausstellung „manu factum 09“ im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. in Kevelaer.

Im Rahmen der Preisverleihung sagte Grosse-Brockhoff: „Kunsthand­werker nehmen in der Gruppe der Handwerker eine Sonderstellung ein. Neben handwerklichem Können sind sie auch Künstler. Welch hohen ästhetischen Kriterien viele handgefertigte Unikate entsprechen, zeigt die Ausstellung „manu factum“. Mit der Gesamtsumme von 45.000 Euro Preisgeld verleihen wir heute den höchstdotierten Staatspreis für Kunst­handwerk in Deutschland. Ich hoffe, dass der Staatspreis und die damit verbundene Ausstellung viele Kunsthandwerker zu neuen künstlerisch-kreativen Auseinandersetzungen mit ursprünglichen Materialien wie Holz, Glas und Papier anregt."

Die Schau ist vom 22. August bis 15. November 2009 zu sehen. Ausge­zeichnet werden in diesem Jahr Johannes Twielemeier aus Aachen im Werkbereich Fotografie/Papier, Michael Behrens aus Düsseldorf im Werkbereich Glas, Michael Berger aus Düsseldorf im Werkbereich Gerät aus Metall, Wladimir Butsch aus Krefeld im Werkbereich Holz, Michael Wolf aus Lage im Werkbereich Keramik, Susanne Gautzsch-Märzendorfer aus Radevormwald im Werkbereich Schmuck, Marcus Kuhn aus Mönchengladbach im Werkbereich Stein, Paul Schiegnitz aus Aachen im Werkbereich Textil/Leder. Hugo Delavelle erhielt den Sonderpreis für einen Stuhl aus Weißbuche in Leichtbauoptik im Werk­bereich Holz.

Der nordrhein-westfälische Staatspreis für das Kunsthandwerk wird seit 1963 im Zweijahresturnus verliehen. Er wird getragen von der Staats­kanzlei und dem Landeswirtschaftsministerium und in deren Auftrag von der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks NRW e.V. ausgerichtet. Über die Zulassung entscheidet eine im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten bestellte unabhängige Kommission, deren Mitglieder nicht in Nordrhein Westfalen leben und/oder arbeiten dürfen. Dieser Kommission gehörten 2009 an: Christine Wagner, München (Keramik), Beate Eismann, Halle/Saale (Schmuck), Dr. Angela Böck, München (Textil/Leder), Ulrike Scriba, Gengenbach (Holz), Ursula Huth, Weil im Schönbuch (Glas), Anna Schamschula, Frankfurt (Fotografie), Jens Hogh-Binder, Schluchsee (Stein), Anderl Kammermeier, Berlin (Gerät aus Metall).

Von 362 Anmeldungen sind 110 Exponate in der Ausstellung vertreten. Ausstellungsort: Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kultur­geschichte e.V. Kevelaer, Hauptstraße 18, 47623 Kevelaer. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10.00 – 17.00 Uhr

Zur Ausstellung ist ein farbiger Katalog erschienen, der an der Museumskasse oder bei der ADK NRW e.V., Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf, Telefon 0211 8795 391 (von 9.30 bis 13.00 Uhr) oder Telefax 0211 8795 392 zum Preis von 15,00 Euro zu beziehen ist.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Frau Dr. Stefanie Jenkner, Telefon: 0211/837 1136.

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