Künstlerinnenpreis 2009 verliehen

1. Oktober 2009

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff überreicht Künstlerinnenpreis 2009 im Bereich Malerische Positionen an Anja Schrey und Vera Lossau

Den 14. Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute im Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen an die Künstlerinnen Anja Schrey und Vera Lossau verliehen und zugleich die Ausstellung der beiden Preisträgerinnen er­öffnet.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Den 14. Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen hat der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (1. Oktober 2009) im Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen an die Künstlerinnen Anja Schrey und Vera Lossau verliehen und zugleich die Ausstellung der beiden Preisträgerinnen er­öffnet. „Beide Künstlerinnen überzeugten die Jury mit ihrer herausra­genden Bildsprache“, sagte Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zur Entscheidung der Jury. „Deshalb freue ich mich ganz be­sonders, dass wir heute das Werk beider Künstlerinnen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Nach wie vor ist es unverzichtbar, die im Kunstbetrieb unterrepräsentierten weiblichen Künstler mit einem zusätz­lichen Preis zu fördern. Damit ist der Künstlerinnenpreis ein wichtiger Beitrag zu mehr Chancengleichheit im Kunstbetrieb.“ Grosse-Brockhoff kündigte ein Professionalisierungsprogramm an, das Künstlerinnen helfen soll, ihre künstlerischen Leistungen erfolgreicher sichtbar zu ma­chen. Auch solle untersucht werden, warum Künstlerinnen nach wie vor in Museen und an Kunsthochschulen weit unterdurchschnittlich repräsentiert sind.

Die beiden diesjährigen Preisträgerinnen wurden von einer Fachjury unter dem Vorsitz von Dr. Brigitte Franzen, Direktorin des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen unter 258 Bewerberinnen ausgewählt.

Anja Schrey wird mit dem 10.000 Euro dotierten Hauptpreis ausge­zeichnet. Mit ihr, so die Jury, werde eine Künstlerin geehrt, die „durch ihren Facettenreichtum Vorbildfunktion für eine nachwachsende Gene­ration“ einnimmt. Und weiter: „Das Gesamtwerk von Schrey ist von sei­ner komplexen Analyse unserer visuellen Alltagskultur geprägt. Ausge­hend von detaillierten Studien über Stofflichkeit und Absurdität alltägli­cher Objekte, wie zum Beispiel Taschentücher, Vorgärten oder bürgerli­cher Interieurs, entwickelt sie in der jüngsten Zeit großformatige Buntstiftzeichnungen von Einzelpersonen oder Paaren. Immer wieder thematisiert sie dabei in Nahsicht nicht nur die menschliche Figur, sondern auch ihr eigenes Abbild. Die Frage des Konterfeis, seiner Materialität und Performance, stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses. Die jüngste Serie der Hände zeigt das malerische Werkzeug an sich.“

Vera Lossau erhält den 5.000 Euro dotierten Förderpreis des seit 1994 erstmals im Bereich Malerei ausgelobten Künstlerinnenpreis NRW 2009. Aus der Begründung der Jury: „Im Spiel mit klassischen Positionen von Malerei und Kunstgeschichte schafft Vera Lossau auf konzeptueller Basis eine den Dialog mit dem realen Raum suchende Malerei, die das traditionelle Tafelbild experimentell auslotet und überschreitet. Ihre nicht lineare Arbeitsweise führt zu offenen spartenübergreifenden Bildfindungen.“

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.frauenkulturbuero-nrw.de
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Frau Dr. Stefanie Jenkner, Tel.: 0211/837 1136.

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