Pina Bausch war erste Kulturbotschafterin Nordrhein-Westfalens in der Welt

30. Juni 2009

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: „Pina Bausch war erste Kulturbotschafterin Nordrhein-Westfalens in der Welt“

Als „erste Kulturbotschafterin Nordrhein-Westfalens in der ganzen Welt“ hat der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die verstorbene Choreografin Pina Bausch gewürdigt. Ihrer Kunst sei gelungen, was nur ganz großer Kunst gelingt: Ihre Zuschauer als veränderte zu entlassen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Als „erste Kulturbotschafterin Nordrhein-Westfalens in der ganzen Welt“ hat der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (30. Juni 2009) die verstorbene Choreografin Pina Bausch gewürdigt. Grosse-Brockhoff: „Kaum ein anderer hat den Namen unseres Landes so in alle Welt getragen wie Pina Bausch. Ihrer Kunst sei gelungen, was nur ganz großer Kunst gelingt: Ihre Zuschauer als veränderte zu entlassen.“ Grosse-Brockhoff sagte, Pina Bausch sei international zu einem künstlerischen Vorbild geworden, das Maßstäbe setze und überall zu einer Auseinandersetzung mit ihrem Werk fordere. Dass Großes in ihr stecke, habe das Land schon vor 36 Jahren erkannt, als es ihr 1972 den Förderpreis des Landes für junge Künstlerinnen und Künstler verliehen habe. Der Staatspreis des Landes folgte 1990. Teil ihrer Arbeit und Inspirationsquelle für ihr Schaffen sei immer auch die Stadt Wuppertal und die Region gewesen, der sie über alle Jahre ihres Wirkens die Treue gehalten habe. Die Verbindung von Internationalität und heimatlichen Wurzeln sei ein besonderer Aspekt ihres bisherigen Lebens und Wirkens.

Als erste Frau in der Kunst erhielt Bausch 2007 in der Kategorie Kunst und Philosophie den Kyoto-Preis 2007 für Ihr Lebenswerk. Dieser ist neben dem Nobelpreis eine der weltweit höchsten Ehrungen in Kultur und Wissenschaft. Namhafter deutscher Preisträger war zuletzt 2004 Jürgen Habermas für den Bereich Philosophie. Weitere herausragende Preisträger waren u.a. der österreichische Musiker und Dirigent Nikolaus Harnoncourt, die Künstler Maurice Béjart und Roy Lichtenstein, die Komponisten Olivier Messiaen und John Cage, der englische Theaterregisseur Peter Brook und der japanische Architekt Tadao Ando. Der mit 50 Millionen Yen (rund 400.0000) Euro pro Kategorie dotierte Preis wurde 1984 von Dr. Kazuo Inamori, dem Gründer des japanischen Technologie-Konzerns Kyocera, ins Leben gerufen.

Das Tanztheater Pina Bausch arbeitet seit über 30 Jahren in der Stadt Wuppertal und im Land Nordrhein-Westfalen. Seit Beginn hat es das Tanztheater und Ballett revolutioniert und mit einer eigenen Kunstsprache völlig neue Ausdrucksformen geschaffen.

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