Ausstellung ‚Hans von Aachen’ setzt wichtiges Zeichen für Alte Kunst

10. März 2010

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: „Ausstellung ‚Hans von Aachen’ setzt wichtiges Zeichen für Alte Kunst“

Ein wichtiges Zeichen für die Kunst Alter Meister setzt nach Worten des Staatssekretärs für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die Ausstellung „Hans von Aachen“ des Suermondt-Ludwig-Museums in Aachen. Deshalb habe die Landesregierung die Ausstellung in besonderem Maße gefördert.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ein wichtiges Zeichen für die Kunst Alter Meister setzt nach Worten des nordrhein-westfälischen Staatssekretärs für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff die Ausstellung „Hans von Aachen“ des Suermondt-Ludwig-Museums in Aachen. Deshalb habe die Landesregierung die Ausstellung in besonderem Maße gefördert. Bei der Eröffnung begrüßte es Grosse-Brockhoff heute (10. März 2010) in Aachen, dass „endlich wieder einmal eine Großausstellung zu einem Alten Meister“ stattfände. Grosse-Brockhoff: „Diese Ausstellung wirft die Frage auf, ob es nicht fast ein Ausdruck von Nabelschau ist, dass wir heute ganz überwiegend zeitgenössische und moderne Kunst und kaum Alte Kunst in Großaus­stellungen zeigen.“ Zwar sei diese Entwicklung als Reaktion auf die 50er und 60er Jahre notwendig gewesen. Jetzt aber sei es an der Zeit, auch die Kunst Alter Meister wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen. Auch am Markt erscheine ihm die Alte Kunst derzeit im Vergleich zur zeitge­nössischen Kunst überraschend unterbewertet. Auch wenn ihm gerade die Förderung junger Kunst am Herzen liege, so müsse der Ausstel­lungsmarkt doch wieder zu einem ausgewogenen Verhältnis kommen, so Grosse-Brockhoff.

Die Ausstellung über Hans von Aachen ist eine internationale Koopera­tion des Aachener Suermondt-Ludwig-Museums mit der Burggalerie in Prag und dem Kunsthistorischen Museum Wien. Erstmals werden umfassend die Gemälde, Zeichnungen und Kupferstiche Hans von Aachens aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen ge­zeigt. Hans von Aachen lebte zur Zeit William Shakespeares, Johannes Keppler, Peter Paul Rubens und Carravagios. In Köln bei einem niederländischen Maler ausgebildet reiste er 1574 nach Italien, wo er in Rom, Florenz und Venedig erste Erfolge feierte. Von 1587 an erhielt er Aufträge des Herzogs in München, bevor er 1596 an den Kaiserhof nach Prag berufen wurde. Aus bescheidenen Anfängen stieg er zum geadelten Hofmaler Kaiser Rudolfs II. auf, größter Mäzen seiner Zeit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Dr. Stefanie Jenkner, Telefon 0211 837-1136.

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