Das Verdienstkreuz 1. Klasse für Karl Philipp Prinz zu Salm Salm

10. Juli 2009

Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff überreicht Verdienstkreuz 1. Klasse an Karl Philipp Prinz zu Salm Salm

Nordrhein-Westfalens Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff hat heute (10. Juli 2009) in Düsseldorf das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Karl Philipp Prinz zu Salm Salm überreicht.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff hat heute (10. Juli 2009) in Düsseldorf das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Karl Philipp Prinz zu Salm Salm überreicht. Im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei betonte Grosse-Brockhoff: „Karl Phillip Prinz zu Salm Salm hat durch sein jahrzehntelanges Engagement vor allem im kulturellen und sozialen Bereich große Verdienste erworben. Er nutzt das Vermögen und den Einfluss seiner Familie in hohem Maße, um seine Heimatstadt und -region attraktiv zu gestalten, um kulturhistorisch Bedeutsames zu erhalten und Menschen in schwierigen sozialen Lagen zu unterstützen. Dafür danken wir ihm.“

Karl Philipp Prinz zu Salm Salm, 1933 in Isselburg geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Bad Godesberg schloss er als Diplom-Kaufmann ab. Von 1970 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2003 leitete er die Fürstlich Salm Salm’sche land- und forstwirtschaftliche Verwaltung.

Die Stadt und die Burg Anholt, Sitz der Familie, waren gegen Ende des Zweiten Weltkrieges stark zerstört worden. Die Burganlage war zu 70 Prozent beschädigt. Der damalige Burgherr, Nikolaus Leopold Fürst zu Salm Salm, Vater des Ausgezeichneten, begann unmittelbar mit Maßnahmen zur Rettung der Burg. Sein Sohn setzte diese Arbeit ab 1970 fort. Um die Burganlage dauerhaft erhalten zu können, entwickelte er eine Konzeption, die den Einkaufs- und Ausflugsverkehrs der Stadt Anholt vorantreiben sollte, die wirtschaftliche Grundlage sicher stellte und alle Interessen berücksichtigte. Er begann mit der umfangreichen Restaurierung von Innenräumen der Burg, die anschließend für den Publikumsverkehr freigegeben wurden. Danach erfolgte die Erweiterung der musealen Bestimmung der Hauptburg mit einer Ausstellungsfläche von über 1.500 Quadratmeter, die seit 1966 jährlich von 30.000 bis 40.000 Besuchern besucht wird.

Karl Philipp Prinz zu Salm Salm sanierte die Wasserburg Anholt mit all ihren Nebenanlagen in fachkundiger Zusammenarbeit mit den zuständigen öffentlichen Stellen. Ihm ist es ein Anliegen, dass die Burg für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist.

Prinz zu Salm Salm ist in seiner Wohnortgemeinde dafür bekannt, dass er sich auch im sozialen Bereich dem Wohle der Allgemeinheit verpflichtet fühlt. Dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stellte er im Jahr 2002 unentgeltlich ein Grundstück in bester Wohnlage zur Verfügung, auf dem ein Kindergarten gebaut wurde, 2006 stellte er Erweiterungsflächen bereit; außerdem unterstützte er das DRK bei diversen Beschaffungsmaßnahmen. Auch Schulen und Kindergärten sowie das Augusta-Hospital Anholt werden von ihm finanziell unterstützt. Entsprechend der Familientradition hilft er auch immer wieder gezielt bedürftigen Bürgern.

Die Anlagen der Burg Anholt haben sich mittlerweile zu einem überregionalen Tourismusschwerpunkt im westlichen Münsterland entwickelt. Mit großem Engagement arbeitet Fürst Karl Philipp zu Salm Salm dafür, das Denkmal Wasserburg Anholt und seine direkte Umgebung als kulturelles Erbe von Nordrhein-Westfalen zu bewahren.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.