Landesinitiative: Erhalt kultureller Substanz bis 2015 verlängert

22. April 2010

Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff: „Landesinitiative Substanzerhalt bis 2015 verlängert“

Mit einer gemeinsamen Initiative des Landes mit den Landschaftsverbänden ist der Erhalt kultureller Substanz mit rund einer Million Euro jährlich bis 2015 gesichert.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Mit rund einer Million Euro jährlich wird das Land bis zum Jahr 2015 den Erhalt kultureller Substanz im Rahmen der Landesinitiative Substanz­erhalt fördern. Die gemeinsame Initiative des Landes mit den Land­schaftsverbänden sei dementsprechend verlängert worden. Das gab der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (22. April 2010) in Brauweiler im Rahmen der Tagung “Von der Hand zur Maschine” bekannt. Moderne Konservierungsmög­lichkeiten von Archiv- und Bibliotheksgut mithilfe neuer Blockent­säuerungstechnik standen im Blickpunkt einer zweitägigen Veran­staltung im LVR-Kulturzentrum Brauweiler.

Grosse-Brockhoff: „Nordrhein-Westfalen verfügt über eine reiche kulturelle Substanz, die erhalten und bewahrt werden muss, weil sie Geschichtsbewusstsein, Selbstvergewisserung und Werteorientierung ermöglicht. Deshalb bildet der Erhalt wertvollen Kulturguts einen der kulturpolitischen Schwerpunkte der Landesregierung. Die Initiative des Landes zum Erhalt schriftlichen Kulturguts ist eine Erfolgsgeschichte. Ausweislich einer Erhebeung des Bundesarchivs hat Nordrhein-Westfalen hier eine Vorreiterrolle.“

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die „Landesinitiative Substanzerhalt“ Ende 2006 gestartet. Mit 8,7 Millionen Euro wurden seitdem in den Jahren 2006 bis 2009 Kunstwerke, wertvolle Bücher, Filme und Werke der Medienkunst erhalten. Außerdem werden jährlich bis zu 2,1 Mil­lionen Blatt historischer Dokumente in nordrhein-westfälischen Archiven vor dem Zerfall bewahrt. Das Programm wird nun bis 2015 fortgeführt. Grosse-Brockhoff betonte in diesem Zusammenhang, das gemeinsam mit den Landschaftsverbänden Ende 2009 beschlossene Programm helfe auch dem Kölner Stadtarchiv. Damit könnten auch seine Papier­bestände restauriert werden.

Grosse-Brockhoff sagte, das schriftliche Kulturerbe sei unverzichtbar, wenn spätere Generationen die Geschichte ihres Landes und ihrer Kultur kennen- und verstehen lernen sollten. Bei den Archivmaterialien handele es sich fast ausschließlich um Unikate, die nicht wieder be­schafft werden könnten. Obwohl Bücher, Kunstwerke und Archivalien zunehmend digitalisiert würden, um sie über das Internet für Experten und Interessierte zugänglich zu machen, sei der Erhalt der Originale unverzichtbar.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Dr. Stefanie Jenkner, Telefon 0211 837-1136.

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