Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in Nordrhein-Westfalen ist großer Gewinn

30. Juli 2009

Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff: „Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in Nordrhein-Westfalen ist großer Gewinn für junge Erwachsene und Kultureinrichtungen“

Als einen großen Gewinn für junge Erwachsene und für Kultureinrich­tungen hat der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff das Freiwillige Soziale Jahr Kultur in Nordrhein-Westfalen bezeichnet.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Als einen großen Gewinn für junge Erwachsene und für Kultureinrich­tungen hat der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff das Freiwillige Soziale Jahr Kultur in Nordrhein-Westfalen bezeichnet. Grosse-Brockhoff sagte heute (30. Juli 2009) in Düsseldorf, er finde es wunderbar und sei „heilfroh“, dass es jetzt erstmals mit 125 Stellen Möglichkeiten der beruflichen Orientierung für junge Bürger im Bereich Kultur gebe. Zu appellieren sei an Jugend­liche, junge Erwachsene und Institutionen gleichermaßen, das Soziale Jahr Kultur anzunehmen. Für Kultureinrichtungen könne der Input und die Perspektive dieser Altersgruppe von wesentlichem Interesse sein. Um der stetig steigenden Nachfrage nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Bereich Kultur gerecht zu werden, konnte die Zahl der Einsatz­stellen in den Kultureinrichtungen an Rhein und Ruhr bis 2010 auf rund 125 ausgebaut werden. Im vergangenen Jahr waren 76 junge Männer und Frauen bei Theatern, Soziokulturellen Zentren, Museen oder Musikschulen tätig. Getragen wird das kulturelle Soziale Jahr von der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur in Bochum und der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW. Es wird vom NRW-Familienministerium und dem Staatssekretär für Kultur in Düsseldorf gefördert.

Das freiwillige Soziale Jahr Kultur versteht sich als Bildungs- und Orientierungsjahr für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Ein Jahr lang arbeiten sie freiwillig in einer Kultureinrichtung mit und erhalten in 25 Bildungstagen zahlreiche Impulse bei der Suche nach persönlichen Zukunftsperspektiven. Kriegsdienstverweigerer können das Jahr als Zivildienst anerkannt bekommen. Viele nutzen das Frei­willige Soziale Jahr zu einer ersten beruflichen Orientierung im Kultur­sektor. Die Kultureinrichtungen wiederum profitieren von engagierten Ansprechpartnern für ihr junges Publikum. Von den beteiligten Bundes­ländern hat das FSJ Kultur in Nordrhein-Westfalen seit der Übernahme durch die LAG Arbeit Bildung Kultur in Kooperation mit der LKJ 2007 die meisten Stellen eingerichtet. Der erste Jahrgang startete 2007 mit 44 Freiwilligen. Schon im darauffolgenden Jahr konnte durch die Unterstützung der Landesregierung die Anzahl der Einsatzstellen auf 76 erhöht werden. Im Jahrgang 2009 / 2010 werden nun 125 Einsatzstellen besetzt.

Am 14. August 2009 ab 19.00 Uhr werden die Freiwilligen des jetzigen Jahrgangs ihren Abschied im Stadtsaal Wald in Solingen feiern und alle Jugendlichen begrüßen, die demnächst ein FSJ Kultur starten. An diesem Abend stellen die Freiwilligen ihre durchgeführten Projekte vor, bekommen ihre Zertifikate und damit die Anerkennung für ihr beson­deres Engagement im letzten Jahr. Sie haben dazu Verwandte, politische Vertreter und die Presse eingeladen.

Für weitere Rückfragen zum FSJ Kultur oder der Abschlussveran­staltung steht Ihnen zur Verfügung: LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V. Telefon: 0234-286041, Fax 0234-286526, Mail: info@arbeit-bildung-kultur.de

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