Kulturministerin Ute Schäfer vergibt zehn Projektstipendien im Künstlerdorf Schöppingen

25. August 2010

Kulturministerin Ute Schäfer vergibt zehn Projektstipendien im Künstlerdorf Schöppingen

Zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten können in diesem Jahr im Künstlerdorf Schöppingen ihre interdisziplinären Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft verwirklichen. Kulturministerin Ute Schäfer vergab jetzt Landesstipendien in Höhe von insgesamt mehr als 20.000 Euro.

Düsseldorf. Zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten können in diesem Jahr im Künstlerdorf Schöppingen im Westmünsterland ihre interdisziplinären Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft verwirklichen. Kulturministerin Ute Schäfer vergab jetzt  Landesstipendien für dieses Modellprojekt in Höhe von insgesamt mehr als 20.000 Euro. Für die Dauer von zwei Monaten erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten ein monatliches Handgeld in Höhe von 1.025 Euro und werden kostenfrei in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen untergebracht. Während dieser Zeit wollen die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler z.B. die Konsumkultur und Kaufverhalten auf künstlerische Weise untersuchen oder etwa fünf imaginäre Städte als visuelles Modell entwickeln.

„Diese interdisziplinären Projektstipendien sind erfolgreich und haben  Zukunfts- und Modellcharakter. Das belegt die deutlich gestiegene Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern“, sagte Ministerin Schäfer. Während im vergangenen Jahr 153 Bewerbungen eingingen, waren es in diesem Jahr bereits 224.

Von der Fachjury wurden in diesem Jahr ausgewählt:

  • Gabriela Brioschi (*1961 in São Paulo). Ihr Projekt verarbeitet auf künstlerische Weise Umwelt- und Wirtschaftsproblematiken und versucht den symbolischen Wertewelten der Nachhaltigkeit auf die Spur zu kommen.
  • Jan Beumelburg (*1965 in Neustadt am Rbg.). Er arbeitet am Projekt einer "persönlichen Enzyklopädie".
  • Annika Hippler (*1978 in Berlin). Für ihr Projekt "Solar-Laser", bei dem Schallwellen über Reflexionen auf Wasseroberflächen in optische Wellen transformiert werden.
  • Jochen Kitzbihler (*1966 in Ludwigshafen/Rh.) Für seine Arbeit im Bereich der Terraingrafik, bei der Ausformungsprozesse der Besiedelung im Zusammenhang natürlicher, geologischer und topographischer Formbedingungen künstlerisch untersucht werden.
  • Christiane Limper (*1976 in Flensburg). Für ihr Projekt "Phänomenologie der Fehlkäufe", bei dem Konsumkultur und Kaufverhalten in künstlerischer Weise untersucht werden.
  • Julia Münz (*1977 in Bergisch-Gladbach). Sie plant das Projekt "Karma-Bank" zu realisieren, bei dem die "Kunden" Karma auf Kredit bekommen können.
  • Sophia Pompéry (*1984 in Berlin) für ihr Projekt "Dinge und Undinge".
  • Laura Popplow (*1983 in Frankfurt a.M.). Sie will künstlerische Rechercheprozesse vor dem Hintergrund des Konzeptes der drei Ökologien - mental, sozial, ökologisch - des französischen Philosophen Félix Guattari realisieren.
  • Birgit Schlieps (*1966 in Stuttgart). Ihr Arbeitsvorhaben "City Respirateur" entwickelt fünf imaginäre Städte als visuelles Modell, wobei vor allem das Zusammenwirken von "virtuellen und realen Welten" eine wichtige Rolle spielt.
  • Lars Zimmermann (*1980 in Berlin). Sein Projekt will die Möglichkeiten digitaler vernetzter Medien im Bereiche des „Natur zu erzählen“ erforschen. Welche Implikationen und Ansichten lösen sich aus einem Wechselspiel aus Abbildung und Vernetzung?

Weitere Informationen:
Heinz Kock, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, Tel. 02555-938112
www.stiftung-kuenstlerdorf.de

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