Kulturministerin Ute Schäfer: „Erhalt kulturellen Erbes ist wichtiges Anliegen unserer Kulturpolitik“/ Broschüre stellt „best-practice“-Beispiele des Restaurierungsprogramms Bildende Kunst vor

13. Oktober 2010

Kulturministerin Ute Schäfer: „Erhalt kulturellen Erbes ist wichtiges Anliegen unserer Kulturpolitik“/ Broschüre stellt „best-practice“-Beispiele des Restaurierungsprogramms Bildende Kunst vor

Als ein „wichtiges Anliegen der Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen“ hat Kulturministerin Ute Schäfer heute den Erhalt des kulturellen Erbes bezeichnet. Anlässlich des Erscheinens einer Broschüre „Substanzerhalt- das Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen“, mit der 10 „best-practice“-Beispiele des Programms vorgestellt werden.

Düsseldorf, 13.10.2010. Als ein „wichtiges Anliegen der Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen“ hat Kulturministerin Ute Schäfer heute den Erhalt des kulturellen Erbes bezeichnet. Anlässlich des Erscheinens einer Broschüre „Substanzerhalt- das Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen“, mit der 10 „best-practice“-Beispiele des Programms vorgestellt werden, sagte Kulturministerin Ute Schäfer: „Mit dieser Publikation möchten wir eine Auswahl der Projekte vorstellen, die im besonderen Maß das Restaurierungsprogramm Bildende Kunst widerspiegeln. Sie zeigen die Vielfalt unseres Kulturgutes in Nordrhein-Westfalen und dokumentieren die hohe Qualität der durchgeführten Restaurierungen.“

Die Broschüre dokumentiert die Bandbreite und Vielfalt des Programms, informiert über das Antragsverfahren und kann als ein für eigene Bestände nutzbarer Erfahrungsbericht für interessierte Museen und Sammlungen dienen. Mit umfangreichem Bildmaterial werden die Objekte, die angewandten Verfahren und die dabei gewonnenen Erfahrungen anschaulich gemacht, darunter die Restaurierung von 14 Tafelgemälden des spätmittelalterlichen Malers Jan Baegert, die zum ältesten städtischen Kulturbesitz Münsters zählen.

Über 60 Projekte zur Restaurierung und Konservierung von Werken der Bildenden Kunst wurden in den vergangenen drei Jahren im Rahmen des Restaurierungsprogramms Bildende Kunst unterstützt. Für diese Initiative, die einzige Länderinitiative ihrer Art im Bundesgebiet, stellte das Land Nordrhein-Westfalen etwa 1,65 Millionen Euro bereit. Vom Zerfall bedrohte Kunstwerke konnten so erhalten und der Bestand von Sammlungen gesichert werden. Dabei wurden nicht nur die Restaurierung von Kunstwerken, sondern auch konservatorische, also rein erhaltende Maßnahmen, gefördert.

Das Programm stößt auf eine sehr positive Resonanz, insbesondere auch wegen der Berücksichtigung kleinerer Institutionen, die in der Regel nicht in der Lage sind, höhere Eigenmittel aufzubringen. Von den Vorhaben profitieren vor allem Restauratorinnen und Restauratoren und Werkstätten in Nordrhein-Westfalen.

Bezugsadresse: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, Abteilung Kultur, 40190 Düsseldorf, oder per email: Norbert.Madiwe@mfkjks.nrw.de

Die Broschüre „Substanzerhalt- das Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen“ steht ebenfalls als Download auf der Ministeriumsseite unter www.mfkjks.nrw.de/Service/Broschürenservice bereit.

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