Kulturministerin, Städte und Intendanten vereinbaren regelmäßige gemeinsame Theaterkonferenz

25. Januar 2011

Kulturministerin, Städte und Intendanten vereinbaren regelmäßige gemeinsame Theaterkonferenz

Kulturministerin Ute Schäfer vereinbart mit Intendanten der Stadttheater und städtischen Orchester regelmäßige gemeinsame Theaterkonferenz

Düsseldorf, 25.01.2011. Kulturministerin Ute Schäfer, die theater- und orchestertragenden Städte in Nordrhein-Westfalen und die Intendanten der Stadttheater und städtischen Orchester haben die Einrichtung einer regelmäßigen gemeinsamen Theaterkonferenz vereinbart. Die Ministerin hatte die Oberbürgermeister und Kulturdezernenten der 18 nordrhein-westfälischen Städte mit eigenen Theatern und Orchestern sowie die Intendantinnen und Intendanten zu Gesprächen ins Kulturministerium nach Düsseldorf eingeladen, um mit ihnen die finanziellen Probleme der Theater zu diskutieren. Dabei sagte Schäfer eine zusätzliche Unterstützung in Höhe von 4,5 Millionen Euro für die kommunale Theaterlandschaft zu.

„Wir haben sehr offene und konstruktive Gespräche in ausgesprochen guter Atmosphäre geführt. Dabei bestand uneingeschränkte Einigkeit über die große Bedeutung der Theater für die Kulturlandschaft und die gesellschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Anerkennung gab es auch für die Anstrengungen der Landesregierung, trotz schwieriger Haushaltslage die Kommunen zu entlasten. Wir waren uns einig, dass eine differenzierte Analyse hilfreich ist. Deshalb wollen wir im Rahmen einer regelmäßigen Theaterkonferenz gemeinsam über neue Lösungswege beraten, die auch Fragen zur Bedeutung und Struktur der Theaterlandschaft sowie zu einer Neujustierung des Finanzierungssystems einschließen“, erklärte Schäfer.

Für den Städtetag Nordrhein-Westfalen betonten dessen Vorsitzender, der Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung, und sein Stellvertreter, Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude, die gemeinsame Verantwortung des Landes und der Städte für die Sicherung der kulturellen Infrastruktur und insbesondere der städtischen Theater und Orchester. „Viele Städte sind nach den erheblichen Anstrengungen zur Konsolidierung der Theateretats in den vergangenen 15 Jahren nicht mehr in der Lage, die jetzt  zur Sicherung von Struktur und Qualität der Theater notwendigen Mittel aufzubringen. Deshalb begrüßen wir, dass im Rahmen der Theaterkonferenz regelmäßig über Wege zu einer zukunftsfähigen Theaterfinanzierung in Nordrhein-Westfalen beraten werden soll“, erklärten Jung und Bude.

Kulturministerin Schäfer und die Vertreter der Städte vereinbarten, bis Herbst 2011 erste Vorschläge zu erarbeiten. „Wir sind uns einig, dass wir sehr konzentriert und zügig zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen  wollen“, sagte Schäfer.

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