Wettbewerb der K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

3. Februar 2009

Künstlerin Sarah Morris gewinnt Wettbewerb für Gestaltung der Nordwand des Paul-Klee-Platzes an der K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit „Hornet (Origami)“

Die US-amerikanische Künstlerin Sarah Morris (*1967) hat mit ihrem Entwurf „Hornet (Origami), 2008“ den Wettbewerb zur Gestaltung der Nordwand des Paul-Klee-Platzes an der K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gewonnen. Das teilte der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur, Hans-Heinrich Grosse-Brokhoff, heute im Rahmen eines Pressegesprächs mit.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Die US-amerikanische Künstlerin Sarah Morris (*1967) hat mit ihrem Entwurf „Hornet (Origami), 2008“ den Wettbewerb zur Gestaltung der Nordwand des Paul-Klee-Platzes an der K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gewonnen. Das teilte der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur, Hans-Heinrich Grosse-Brokhoff, heute (3. Februar 2009) im Rahmen eines Pressegesprächs in Düsseldorf mit. Für die nördliche Abschlusswand des Paul-Klee-Platzes schlägt die in New York und London lebende Künstlerin eine Kachelwand aus dem Zusammenhang ihrer jüngsten Origami-Serie vor. Im Rahmen eines Wettbewerbs teilgenommen hatten sechs Künstlerinnen und Künstler: Darren Almond, Richard Deacon, Anish Kapoor, Sarah Morris, Rita McBride und Michel Verjux. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff sagte, die Kunstsammlung am Grabbeplatz werde mit der künstlerischen Gestaltung durch Sarah Morrris einen zusätzlichen An­ziehungspunkt erhalten. Das Kunstwerk außerhalb der Kunstsammlung werde zum Kunstgenuss in das Museum einladen. Der Ärzte- und Apothekerbank sei dafür zu danken, dass sie die Rückwand ihres Gebäudes für das Kunstwerk zur Verfügung stellten.

Sarah Morris ist international bekannt als Filmemacherin sowie als Malerin von Bildern in buntfarbigen geometrisch-abstrakten Formen. Ihre Tafelbilder bewegen sich ebenso wie ihre Wand- und Decken­malereien im Grenzbereich zwischen der modernen Tradition geo­metrisch-abstrakter Kunst und zeitgenössischem Graphikdesign in der Werbung oder in den digitalen Bildwelten. In dieser Serie bezieht sich Sarah Morris auf eine alte, in der Kultur Chinas und Japans verankerte Technik, mittels derer aus einfachen Prozessen komplexe Strukturen hergestellt werden können. Die im Computer bearbeiteten Geometrien von Hornet (Origami) verleihen der flachen Wand eine ambivalente Wirkung: einerseits als friesartig sich ausbreitende Allover-Struktur, die die Flächigkeit der Wand betont, andererseits erscheint die Wandfläche wie ein durch zahlreiche Faltungen zusammengesetztes Relief. Die Wand von 6,5 x 27 m besteht aus handbemalten hochglänzenden Keramikfliesen im Format 15 x 15 cm. Die Beleuchtung mit Wandflutern wird Hornet (Origami) auch in den Nachtstunden gut wahrnehmbar machen, aber auch den Platz insgesamt erhellen.

Mit dieser monumentalen Arbeit gewinnt die Kunstsammlung eine herausragende künstlerische Arbeit in unmittelbarer Nähe des Erwei­terungsbaus. In Verbindung mit der geplanten Ausstattung mit Bänken und Bäumen wird sich der Paul-Klee-Platz in einen innerstädtischen Platz mit Verweilqualität verwandeln. Hornet (Origami) wird die Passage vom Grabbeplatz zur Ratinger Straße, die täglich von zahlreichen Men­schen begangen wird, in einen attraktiven Vorraum des Museums ver­wandeln und damit zu einer breiten Akzeptanz der Kunstsammlung in der Öffentlichkeit beitragen.

 

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