Konjunkturbericht des RWI – Leibniz-Instituts

Konjunkturbericht des RWI – Leibniz-Instituts: Konjunktur im Land nimmt im Frühling Fahrt auf

7. Juni 2021

Minister Pinkwart: Nordrhein-Westfalen kommt besser durch die Krise als der Bund – Grenzen für Lieferketten offenhalten und Investitionen in Kapazitäten attraktiv machen

Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen setzt ihre Aufholjagd fort. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum von 3,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Auch der nordrhein-westfälische Arbeitsmarkt erholt sich weiter: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist wieder über das Vorkrisenniveau auf einen neuen Höchstwert von 7,09 Millionen gestiegen.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen setzt ihre Aufholjagd fort. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum von 3,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Auch der nordrhein-westfälische Arbeitsmarkt erholt sich weiter: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist wieder über das Vorkrisenniveau auf einen neuen Höchstwert von 7,09 Millionen gestiegen. Damit entwickelt sich Nordrhein-Westfalen weiterhin besser als der Bund. Zudem rechnet das RWI damit, dass die Arbeitslosenquote von derzeit 7,5 auf 7,0 Prozent zum Ende des Jahres sinkt.
 
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen entwickelt sich 2020 und 2021 um zusammen 0,4 Prozentpunkte besser als im Bund. Dazu haben mehrere Faktoren beigetragen, beispielsweise das Landesprogramm zur Stärkung von Investitionen sowie differenziertere Lockdown- und Öffnungsmaßnahmen. Die schnellen und umfangreichen NRW-Hilfen haben in vielen Fällen existenzbedrohende Engpässe überbrückt und die Aufholjagd im Land überhaupt erst ermöglicht. Deutliche Impffortschritte und umfangreiche Schnelltests ermöglichen immer mehr Lockerungen. Die Nachfrage nach Produkten aus Nordrhein-Westfalen ist weltweit deutlich angezogen – das ist eine gute Nachricht, auch wenn es teilweise zu Lieferengpässen kommt. Wir müssen jetzt Grenzen offenhalten und zusätzliche Störungen von Lieferketten verhindern. Europa muss sich für die Lockerung von Ex- und Importbeschränkungen, weitere Handelsabkommen und den Abbau von Sonder- und Strafzöllen einsetzen. Außerdem müssen wir die Investitionsbedingungen stärken, damit die Betriebe ihre Kapazitäten ausbauen und modernisieren können. In Nordrhein-Westfalen hat das Land seine Investitionen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit bereits massiv erhöht und damit Impulse für privates Engagement geliefert.“
 
Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW: „Zum Frühsommer hat sich die Konjunktur in Nordrhein-Westfalen stabilisiert. Erstmals seit Beginn der Krise erreicht die Geschäftslage in der Summe wieder den positiven Bereich. Und auch die Aussichten sind Dank der Impffortschritte wieder – vorsichtig – aufwärtsgerichtet. In den besonders von der Krise betroffenen Branchen bleibt die Lage ernst. Auch nach den verbesserten Öffnungsperspektiven werden diese Unternehmen noch Monate benötigen, bis klar ist, ob sie sich aus der Krise herausarbeiten können. Viele Unternehmen sind noch nicht über den Berg.“
 
Prof. Dr. Torsten Schmidt, Konjunkturexperte des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung: „Die Lieferengpässe in einigen Bereichen zeigt, wie tiefgreifend die Coronakrise die Wirtschaftsaktivitäten gestört hat. Sie werden die nun einsetzende Erholung aber nicht deutlich verzögern.“
 
Das RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht im Auftrag des Wirtschafts- und Digitalministeriums jährlich drei Konjunkturberichte. IHK NRW stellt dazu die aktuellen Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen und Sonderumfragen für Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Zum Download öffnen Sie die Galerie bitte in der Mediathek.
 

Weitere Informationen

zum Thema

Weitere Informationen

zum Thema

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Pressestelle

Kontakt

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Evelyn Binder
Für Bürgeranfragen an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie:
Tel.:

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.