Kongress „Stadtumbau West – eine Zwischenbilanz“ in Dortmund

2. Juni 2009

Kongress „Stadtumbau West – eine Zwischenbilanz“ in Dortmund / Minister Lutz Lienenkämper: „Bund und Land werden effizientes Infrastrukturprogramm auf hohem Niveau fortsetzen“

„Der ‚Stadtumbau West’ hat sich bewährt als ein beeindruckendes Infrastruktur- und Konjunkturprogramm. Bund und Land wollen es fortsetzen und auch weiterhin auf hohem Niveau Investitionen in die Zukunft unserer Städte tätigen“, erklärte Bauminister Lutz Lienenkämper heute in Dortmund.

 

„Der ‚Stadtumbau West’ hat sich bewährt als ein beeindruckendes Infrastruktur- und Konjunkturprogramm. Bund und Land wollen es fortsetzen und auch weiterhin auf hohem Niveau Investitionen in die Zukunft unserer Städte tätigen“, erklärte der nordrhein-westfälische Bauminister Lutz Lienenkämper heute (2. Juni 2009) in Dortmund.

Seit 2004 haben die nordrhein-westfälischen Kommunen im Rahmen des „Stadtumbau West“ insgesamt 411 Millionen Euro von Land, Bund und dem europäischen Strukturfonds erhalten. Diese Bilanz zog Lienenkämper vor rund 200 Teilnehmern eines vom Bundesbauministerium veranstalteten Kongresses zum fünfjährigen Bestehen des Programms.

„Stadtumbau West“ ist ein Instrument, um Schrumpfung, Wohnungsleerständen, Mängeln an veralteten Infrastruktureinrichtungen und wirtschaftlicher Stagnation in den Städten entgegenzutreten. Bisher haben 62 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen das Programm genutzt, um mit 90 Projekten Umstrukturierungen mithilfe von öffentlichen, aber auch privaten Investitionen auf den Weg zu bringen. Regionale Schwerpunkte liegen derzeit im Ruhrgebiet, in Teilen des Sauer- und Siegerlandes, aber auch im Bergischen Städtedreieck. In Dortmund werden im Rahmen des Stadtumbaus eine Brachfläche und das Umfeld der Rheinischen Straße neu gestaltet.

Als weitere positive Beispiele für den Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen nannte Lienenkämper die Umnutzung des ehemaligen Steinmüllergeländes in Gummersbach, das neue Kultur- und Bildungszentrum in der Innenstadt von Hamm, die Landesgartenschau, kombiniert mit einem Kultur- und Bildungsquartier auf dem Gelände der früheren Blücherkaserne in Hemer und den Döppersberg in Wuppertal. Auch die touristische Aufwertung des Stadtkerns von Altena, der Umbau der Siedlung Tossehof in Gelsenkirchen oder die Aktivierung einer Industriebrache im Zentrum von Heiligenhaus seien Projekte, die das Gesicht der Städte deutlich verändern, so der Bauminister.

Im diesjährigen Städtebauprogramm fördert das Land insgesamt 70 Maßnahmen des Stadtumbaus mit insgesamt 79 Millionen Euro. Die Gesamtsumme setzt sich zusammen aus rund 28 Millionen Euro vom Bund, 32 Millionen Euro vom Land und 19 Millionen EU/Ziel 2 – Mitteln.

 

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