Kommunen gründen Netzwerk zum Klimaschutz

3. Juli 2009

Kommunen gründen Netzwerk zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel

Mehr als 20 nordrhein-westfälische Städte und Gemeinden aus dem ländlichen Raum haben heute in Düsseldorf das Netzwerk „Kommunale Klimakonzepte“ gegründet. Dazu eingeladen hatten Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Dr. Bernd Jürgen Schneider, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen teilen mit:

Mehr als 20 nordrhein-westfälische Städte und Gemeinden aus dem ländlichen Raum haben heute (3. Juli 2009) in Düsseldorf das Netzwerk „Kommunale Klimakonzepte“ gegründet. Dazu eingeladen hatten Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Dr. Bernd Jürgen Schneider, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW. Das Ziel ist, Handlungskonzepte zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu erarbeiten.

Entstanden ist die Idee zur Gründung eines Netzwerks aus dem Wettbewerb „Aktion Klimaplus – NRW-Klimakommune der Zukunft“, den das Umweltministerium im vergangenen Jahr ausgelobt hatte. „Der Wettbewerb hat eine Fülle von guten Ideen hervorgebracht. Wir wollen mit dem Netzwerk diese Ideen aufgreifen und weiterentwickeln“, erklärte Minister Uhlenberg. „Mit der heutigen Veranstaltung ist der Grundstein zu einem lebendigen Netzwerk gelegt worden, in dem der Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel in den nordrhein-westfälischen Kommunen von der Theorie in die Praxis umgesetzt wird.“

Viele Kommunen stehen vor der Frage, wie zum Beispiel eine effiziente und klimaschonende Energieversorgung aussehen und wie vor Ort ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Denn von den Folgen des Klimawandels sind Städte und Gemeinden unmittelbar betroffen. Die Mehrheit der Kommunen musste nach eigenen Angaben in den zurückliegenden Jahren extreme Wetterereignisse wie Stürme oder Starkregenniederschläge bewältigen. Mit dem Klimawandel werden sich solche Ereignisse in Zukunft häufen. Städte und Gemeinden haben daher ein großes Interesse, durch Vorsorge die Folgen solcher Ereignisse für ihre Bürgerinnen und Bürger und ansässige Unternehmen zu mildern.

„Gerade kleinere Kommunen können diese Herausforderungen kaum im Alleingang bewältigen“, legte StGB NRW-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Jürgen Schneider dar. Die Koordinierungsstelle des Netzwerks, die der Städte- und Gemeindebund NRW mit einer finanziellen Förderung des Umweltministeriums in Höhe von 300.000 Euro einrichtet, wird hier einen wichtigen Service leisten. Sie wird die Kommunen bei der Erarbeitung ihrer Klimakonzepte unterstützen, Wissen vermitteln und den Austausch zwischen den Kommunen fördern.

Ansprechpartner der einzelnen Kommunen und weitere Infos zum Netzwerk „Kommunale Klimakonzepte“ sind im Internet zu finden unter www.klimakommune.nrw.de.

Kontakt:
MUNLV
Silke Schlegelmilch
Schwannstraße 3, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211 4566-322,
Fax: 0211 4566-456, silke.schlegelmilch@munlv.nrw.de
www.klimakommune.nrw.de
www.umwelt.nrw.de

Kommunal- und Abwasserberatung NRW GmbH 
(Netzwerk-Koorinierungsstelle)
Dagmar Carina Schaaf       
Cecilienallee 59, 40474 Düsseldorf, Tel.: 0211 - 4 30 77 19,
Fax: 0211 - 4 30 77 22, Mobil: 0173 - 265 98 34
schaaf@KuA-NRW.de 
www.KuA-NRW.de

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