Land fördert Radschnellweg in Dortmund

Komfortabel und sicher – Land fördert Radschnellweg in Dortmund

20. Dezember 2020

Für eine bessere, saubere Mobilität in Dortmund – Förderbescheid für den 1. Bauabschnitt des RS1 in Dortmund überreicht

Nun kann es auch in Dortmund mit dem Bau des Radschnellweges Ruhr (RS1) losgehen. Einen Förderbescheid über die Summe von 766.000 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst dem Oberbürgermeis-ter der Stadt Dortmund, Thomas Westphal, überreicht.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Nun kann es auch in Dortmund mit dem Bau des Radschnellweges Ruhr (RS1) losgehen. Einen Förderbescheid über die Summe von 766.000 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst dem Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Thomas Westphal, überreicht. Das Geld ist für den ersten Bauabschnitt des RS1 in Dortmund bestimmt.
 
„Endlich geht’s los mit dem RS1 in Dortmund. Das Fahrrad ist längst zu einem klimaneutralen Allround-Verkehrsmittel geworden. Deshalb treiben wir den Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur weiter voran. Auf komfortablen Radschnellwegen können Pendlerinnen und Pendler auch längere Strecken auf Rad, Pedelec oder E-Bike bequem zurücklegen. Ich bin sicher, dass der RS1 in Dortmund mit unserer Förderung ordentlich Rückenwind bekommt“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.
 
Im Frühling kann nun mit dem Bau des RS1 durch Dortmund begonnen werden. Der erste Bauabschnitt reicht von der Große Heimstraße bis zur Sonnenstraße (östl. Arneckestraße) und ist 1060 Meter lang. In Dortmund werden gleich mehrere Bauabschnitte geplant, insgesamt soll der RS1 23 Kilometer durch Dortmund führen.
 
 „Wir freuen uns, dass es nun losgeht. Dies ist ein wichtiger Baustein für die neue Mobilität der nächsten Jahrzehnte. Radwegebau wird für eine moderne Großstadt immer wichtiger. Das gilt auch für Dortmund. Der RS1 ist nur ein Teil eines komplexen Radwegenetzes für die gesamte Stadt, das wir in den nächsten Jahren bauen werden,“ sagte Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal.
 
Radschnellwege sollen vor allem Pendlerinnen und Pendler eine gute Alternative für die Fahrt zur Arbeit bieten. Aber auch in der Freizeit sind Radschnellwege mit ihrer geringen Steigung, der strikten Trennung von Rad- und Fußgängerstreifen und ihrer Breite von vier Metern besonders komfortabel und sicher.
 
Im Haushalt 2021 des Verkehrsministeriums stehen 54 Millionen Euro für Investitionen in ein gut ausgebautes, flächendeckendes Netz von Radwegen zur Verfügung. Das sind nochmal 15 Millionen Euro mehr als im Haushalt 2020. Zehn Millionen Euro davon sind allein für Radschnellwege bestimmt. Schon 2020 hat das Land neue Stellen für Planer geschaffen, die sich ausschließlich um mehr Tempo beim Ausbau von Radschnellwegen kümmern. Die Planung von Radschnellwegen ist genauso aufwendig wie die Planung von Straßen.
 
Hintergrundinformation zu Radschnellwegen:
In Nordrhein-Westfalen sind insgesamt acht Radschnellwege in Planung. Der RS1 ist der erste Radschnellweg und soll auf 101 Kilometern von Duisburg nach Hamm führen. In Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen und Bochum sind seit 2014 Teilstücke im Bau. Auf 12 Kilometern in Essen und Mülheim/Ruhr sind schon Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs.
 
Zeitnah im Frühling, im April 2021, soll der erste Spatenstich in Dortmund erfolgen. Für die Bauarbeiten sind drei bis fünf Monate eingeplant. Ein weiterer Bauabschnitt bis zur Ruhrallee soll zeitnah folgen – die Ausführungsplanungen laufen.

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