NRW: Spitzenplatz bei MINT-Fächern

Das Bild zeigt das Titelbild einer Studie der Körber-Stiftung zu MINT Regionen in Deutschland
12. August 2015

Körber-Studie: Spitzenplatz für NRW bei Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern

Deutschlandweite Bestandsaufnahme bestätigt Strategie des Landes

Nordrhein-Westfalen erhält exzellente Noten für seine Förderung in den MINT-Fächern. Das ist einer aktuellen Bestandsaufnahme der Körber-Stiftung zu entnehmen.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Nordrhein-Westfalen erhält exzellente Noten für seine Förderung in den MINT-Fächern. Das ist einer aktuellen Bestandsaufnahme der Körber-Stiftung zu entnehmen. Die Studie „MINT-Regionen in Deutschland“ gibt einen Überblick, welche Netzwerke zur Nachwuchsförderung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) existieren. NRW weist dabei die höchste Dichte regionaler Netzwerke auf: Von den 80 deutschlandweit erfassten MINT-Regionen befinden sich mehr als die Hälfte in Nordrhein-Westfalen. Die Studienautoren führen dies auf die speziellen Förderstrukturen im Land zurück.

Die meisten in NRW ansässigen MINT-Netzwerke sind Teil der landesweiten Initiative Zukunft durch Innovation.NRW, (zdi). Das Programm, das federführend vom Wissenschaftsministerium koordiniert wird, unterstützt den systematischen Aufbau von regionalen MINT-Zentren. Partner aus Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Kommunen schließen sich zu zdi-Netzwerken zusammen, die MINT-Bildung vom Kindergarten bis zum Übergang in Studium und Beruf realisieren. Rund 300.000 junge Menschen werden jährlich über zdi erreicht.

„Wir haben es in NRW geschafft, die Förderung des MINT-Nachwuchses regional zu verankern“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Fast überall im Land gibt es zdi-Netzwerke und zdi-Schülerlabore. So können wir naturwissenschaftlich interessierten Kindern und Jugendlichen über die gesamte Bildungskette hinweg Angebote machen ob Experimentierwerkstatt, Roboterwettbewerb, Probestudium oder Industriepraktikum. Viele Programme richten sich auch speziell an Mädchen, die in Bezug auf Naturwissenschaften und Technik oft zurückhaltend sind. Bei zdi können sie ihre Talente entdecken und entwickeln.“

Um die erfolgreiche Arbeit der zdi-Netzwerke auszubauen, setzt die Landesregierung in den kommenden Jahren bis zu acht Millionen Euro aus dem EU-Regionalfonds (EFRE) ein. Darüber hinaus fördert das Wissenschaftsministerium die Arbeit von zdi jährlich mit rund 4,7 Millionen Euro. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit bringt für die Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich pro Jahr 2,8 Millionen Euro ein.

Laut Studie der Körber-Stiftung gelingt MINT-Bildung vor allem dann, wenn sie in regionalen Netzwerken organisiert wird. In Nordrhein-Westfalen wurde so die regionale Vernetzung von MINT-Akteuren in den letzten Jahren systematisch vorangetrieben. Ein weiterer Vorteil, so die Autoren, sei die übergeordnete landesweit beratende zdi-Geschäftsstelle, die den Erfahrungs- und Informationsaustausch verbessert und so zur Professionalisierung der Netzwerke beiträgt.

Die Studie „MINT-Regionen in Deutschland“ ist auf der Homepage der Körber-Stiftung abrufbar. Den direkten Link finden Sie hier.
 

Hintergrund: „Zukunft durch Innovation.NRW“
zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 3000 Partnern aus Wirt-schaft, Schule und Hochschule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der 43 zdi-Netzwerke und rund 50 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministerium NRW. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, das Schulministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen unter www.zdi-portal.de.
 

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