Klimaschutztour: Minister Remmel besucht Holzpelletwerk

6. Oktober 2011

Klimaschutztour: Minister Remmel besucht Holzpelletwerk: Holzpellets sind eine gute und richtige Alternative zu Öl und Gas

Zum Beginn der ersten nordrhein-westfälischen Woche der Holzpellets hat sich NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel über die Pro­duktion von Holzpellets informiert. Als achte Station seiner Klima­schutztour hatte er dafür die Holzpelletproduktion der WestPellets GmbH &Co. KG im niederrheinischen Titz-Ameln ausgewählt. „Eine nachhaltige, ökologisch verantwortungsvolle Energieversorgung erfor­dert eine sukzessive Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas“, erklärte Minister Remmel.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Zum Beginn der ersten nordrhein-westfälischen Woche der Holzpellets hat sich NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel über die Pro­duktion von Holzpellets informiert. Als achte Station seiner Klima­schutztour hatte er dafür die Holzpelletproduktion der WestPellets GmbH &Co. KG im niederrheinischen Titz-Ameln ausgewählt. „Eine nachhaltige, ökologisch verantwortungsvolle Energieversorgung erfor­dert eine sukzessive Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas“, erklärte Minister Remmel. „Holzpellets als CO2 neutraler Brennstoff sind eine gute und richtige Alternative. Sie sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern tragen auch zur Wertschöpfung in der Region bei.“

Holzpellets haben sich in den vergangenen Jahren als Alternative zu Öl und Gas auf dem Markt etabliert. Inzwischen sind landesweit über 20.000 Pelletskessel installiert, Nordrhein-Westfalen liegt damit bundesweit auf Platz drei bei der Zahl der installierten Anlagen. Es bestehen in NRW ausreichend Kapazitäten bei der Pelletproduktion, um den Bedarf im Land zu decken. Nach Schätzungen waren 2010 rund 2.500 Menschen in der Branche – von der Produktion bis zur Installation – beschäftigt, der Umsatz der NRW-Unternehmen, der mit Pellets erzielt wurde, belief sich auf rund 150 Millionen Euro.

„Der Brennstoff ist nachwachsend, kostengünstig und kommt aus unserem Bundesland“, erklärte Minister Remmel. „Zudem ist die Anlagentechnik ausgereift und komfortabel. Unterm Strich steht eine hohe Attraktivität dieser Klima schonenden Heiztechnik. Gleichzeitig sind die Potenziale für die energetische Nutzung der Biomasse in Nordrhein-Westfalen groß. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat sich die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Einbau dieser umweltfreundlichen und Heizkosten sparenden Technologie entschie­den, verdoppelt“, so Minister Remmel weiter.

Der große Vorteil von Pellets: Die Preise sind günstig und unterliegen – anders als fossile Energieträger Öl und Gas – nicht so starken Schwankungen. „In diesem Jahr ist aufgrund von Überkapazitäten in der Pelletproduktion mit stabilen Preisen zu rechnen“, erläuterte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Dadurch werde die Wirtschaftlichkeit von Pelletanlagen weiter steigen.

Im Rahmen einer Journalistenreise besuchten Journalisten von Titz-Ameln aus anschließend noch einen Kesselbesitzer in Erkelenz.

Dr. Baumann: „Pelletkessel sind zwar eine neue, moderne Technologie die häufig in Neubauten zum Einsatz kommt. Gerade für Altbauten sind sie aber eine hervorragende Alternative, wenn zum Beispiel ein neuer Heizkessel benötigt wird.“

Die WestPellets GmbH & Co. KG ist ein etablierter regionaler Anbieter von DINplus-Pellets. Sie produziert seit 2006 im Energiepark Titz-Ameln Pellets für den regionalen Markt. Als „Rohstoff“ für die Produktion dienen Naturholzspäne ohne Rinde, die aus Sägewerken der Region geliefert werden. Die Sägespäne weisen in der Regel eine hohe Rest­feuchte zwischen 40% und 50% auf, die für den Pelletierungsvorgang auf eine Feuchte unter 10% reduziert werden muss. Inzwischen beläuft sich die Jahresproduktion auf rund 10.000 Tonnen Pellets der Qualität DINplus. WestPellets beliefert rund 1.000 Kunden in einem Umkreis von rund 100 Kilometern. Zu den Kunden gehören neben privaten Haus­halten auch kommunale und gewerbliche Abnehmer.

Erstmals findet vom 8. bis 15. Oktober in NRW die Woche der Holz­pellets statt. Über 700 Teilnehmer haben sich angemeldet, 30 Feste und Veranstaltungen werden im gesamten Bundesland organisiert. Bei der Woche der Holzpellets informieren Hersteller, Händler und Nutzer landesweit über die Vorteile der kleinen Presslinge. Interessenten haben die Möglichkeit, ohne großen Aufwand sozusagen um die Ecke und aus erster Hand Infos zu sammeln. Das Klimabündnis im Mühlenkreis (Bad Oeynhausen) koordiniert zum Beispiel Informationsmöglichkeiten zur Technik und zum Brennstoff, veranstaltet Anlagen- und Baustellen­besichtigungen, organisiert VHS-Seminare und eine Telefon-Hotline. Organisiert wird die Woche der Holzpellets von der „Aktion Holzpellets“, einem Netzwerk von 130 relevanten Akteuren der Branche in NRW.

Weitere Informationen zur Woche der Holzpellets und dem Netzwerk „Aktion Holzpellets“ sind zu erhalten bei:

Heike Wübbeler
Aktion Holzpellets der EnergieAgentur.NRW
Telefon 0211 866 – 42 298 
Telefax 0211 866 – 42 22
E-Mail: wuebbeler@energieagentur.nrw.de 
Internet: www.energieagentur.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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