Kleingärten erfreuen sich großer Beliebtheit

27. Februar 2009

Kleingärten in Nordrhein-Westfalen erfreuen sich großer Beliebtheit

Das Kleingartenwesen in Nordrhein-Westfalen erfreut sich laut einer Studie des Umweltministeriums weiterhin großer Beliebtheit. „Kleingärten erfüllen vielfältige gesellschaftliche Aufgaben“, unterstreicht Umweltminister Eckhard Uhlenberg.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Das Kleingartenwesen in Nordrhein-Westfalen erfreut sich auch weiterhin einer großen Beliebtheit, so das Ergebnis einer Studie des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums zur Zukunft des Kleingar­tenwesens. Demnach sind die einzelnen Parzellen in den Kleingarten­anlagen gut ausgebucht und große Leerstände sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. „Kleingärten erfüllen vielfältige gesellschaft­liche Aufgaben“, so Umweltminister Eckhard Uhlenberg. „Sie sind Orte der Freizeit und Entspannung für Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, sie sind ein Erholungsraum für Spaziergänge und haben eine große Be­deutung als städtische Grünflächen. In Kleingärten kann die Natur erlebt werden, sie sind Orte der gesellschaftlichen Integration, des multikultu­rellen Miteinanders und sind Teil der Stadtkultur.“

In zehn repräsentativ ausgewählten Beispielkommunen (Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Ibbenbüren, Köln, Krefeld, Meerbusch, Oer-Erkenschwick, Paderborn, Soest, Velbert) wurde in der Studie mit umfassenden Befragungen und Experteninterviews die aktuelle Situa­tion des Kleingartenwesen erfasst und die zukünftigen Entwicklungs­möglichkeiten analysiert. Die Studie zeigt die vielfältigen Funktionen des Kleingartenwesens auf um für die Zukunft gerüstet zu sein und gibt not­wendige Empfehlungen zur weiteren Entwicklung. Demnach muss sich das Kleingartenwesen vor allem den Herausforderungen eines bevor­stehenden Generationswechsels, den zunehmenden Anforderungen an das Ehrenamt, den immer komplexeren rechtlichen Rahmenbedingun­gen und den Entwicklungen im Freizeitverhalten stellen.

Zukünftig wird der Erhalt von Kleingärten durch Umbau und Sanierung im Vordergrund stehen und weniger der Neubau und die Ausweitung von Kleingartenanlagen. Wirtschaftliche, demografische und baulich-räumliche Entwicklungen in den Beispielkommunen beeinflussen die stabilen Strukturen im Kleingartenwesen kaum. Notwendig sein wird eine noch stärkere Einbindung der Areale mit Kleingärten in städtische Grünsysteme und eine Verflechtung mit dem regionalen Umland, um das Potenzial der Kleingärten im Natur- und Umweltschutz sowie der Landschaftspflege besser zu nutzen. Das Kleingartenwesen wird auch zukünftig seine hohe gesellschaftliche Bedeutung vor allem in dicht be­siedelten Gebieten behalten.

„Es wird darauf ankommen, die zunehmend vielfältigen gesellschaftli­chen Anforderungen aufzunehmen und die Möglichkeiten, die das Kleingartenwesen bietet, effizient zu nutzen“, sagte Minister Uhlenberg. „Die Studie belegt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit, Vielfalt und Kre­ativität, die das Kleingartenwesen schon immer ausgezeichnet haben und die die beste Voraussetzung für seine Zukunftsfähigkeit ist. So zum Beispiel bei der Integration von neuen Mitbürgern, der Freizeitgestal­tung, als Teil der Stadtentwicklung, beim Natur- und Umweltschutz, bei der Gesundheitsförderung oder der Natur- und Umwelterziehung.“

Die Studie zur Zukunft des nordrhein-westfälischen Kleingartenwesens steht zum Herunterladen bereit unter www.umwelt.nrw.de.

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