Mikrodarlehen für Existenzgründer stößt auf reges Interesse

16. April 2009

Kleines Geld für große Ideen: Mikrodarlehen für Existenzgründer stößt auf reges Interesse

Trotz Finanz- und Vertrauenskrise haben viele Menschen den Mut zur Selbständigkeit: Das im November 2008 gestartete NRW/EU.Mikrodarlehen stößt auf außerordentlich reges Interesse. Über 60 Anträge wurden vom Beginn der Pilotphase bis Ende März 2009 eingereicht.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und die NRW.BANK teilen mit:

Trotz Finanz- und Vertrauenskrise haben viele Menschen den Mut zur Selbständigkeit: Das im November 2008 gestartete NRW/EU.Mikrodarlehen stößt auf außerordentlich reges Interesse. Über 60 Anträge wurden vom Beginn der Pilotphase bis Ende März 2009 von den STARTERCENTERN NRW bei der NRW.BANK eingereicht. Mehr als 40 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von knapp 900.000 Euro konnten bereits neu gegründeten und jungen Unternehmen in den Pilotregionen bewilligt werden. Die durchschnittliche Darlehenshöhe lag mit knapp 22.000 Euro am oberen Rand der möglichen Darlehenssumme von 5.000 bis 25.000 Euro. Dadurch wurden zahlreiche Arbeitsplätze gesichert und bisher auch 76 neue Jobs geschaffen. Mittlerweile ist bereits in 30 STARTERCENTER NRW und damit in vielen Regionen Nordrhein-Westfalens die Antragstellung möglich. Die Darlehen werden im Direktverfahren über die STARTERCENTER NRW angeboten und durch die NRW.BANK vergeben.

Bislang ist eine große Bandbreite bei Branchen und Regionen zu beobachten. Der Anteil der Gründungen bei den bewilligten Darlehen liegt bei ca. 45 Prozent. Somit kamen 55 Prozent der Darlehen Jung­unternehmen bis 3 Jahren zu Gute. Der Frauenanteil liegt bei ca. 40 Prozent.

Die Produkt- und Dienstleistungsideen, die mit diesem Mikrodarlehen ermöglicht worden sind, haben eine außergewöhnliche Spannbreite und dokumentieren die Kreativität der Gründer. Sie reichen unter anderem von der Kfz-Veredelung, über das Brötchentaxi, die mobile Fahrzeug­pflege, den Küchenplaner, die Modellbautechnik, die Fliesenveredelung, die Innenreinigung von Trucks bis hin zur technischen Prüfung für Luftfahrtgeräte.

Wirtschaftsministerin Christa Thoben erklärte heute (16. April 2009) in Düsseldorf: „Der Erfolg des NRW/EU-Mikrodarlehens zeigt, dass man mit einem geringen Anschub kreativen Köpfen den Weg in die Selbständigkeit ebnen kann. Der Ideenreichtum der Gründer, die professionelle Hilfe der STARTERCENTER und die unkomplizierte Unterstützung durch die NRW.BANK sind ein solides Angebot für die mutigen Gründerinnen und Gründer, die diesen Schritt wagen wollen.“

„Aufgabe der NRW.BANK ist es, Ideen zu fördern. Wir wollen erreichen, dass keine gute Idee in Nordrhein-Westfalen an der Finanzierung scheitern muss. Denn gerade unter den derzeit schwierigen Rahmen­bedingungen brauchen wir starke und mutige Unternehmerinnen und Unternehmer, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen“, sagte Dietmar P. Binkowska, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Mikrodarlehen ist eine ausführliche Beratung im zuständigen STARTERCENTER NRW, wo auch der Antrag zu stellen ist, sowie dessen positives Votum zum ge­planten Vorhaben. Darüber hinaus ist die Inanspruchnahme einer Be­gleitberatung, zum Beispiel durch einen SeniorCoach aus dem Senior­coaching Netzwerk NRW oder einen freiberuflichen Berater, eine weitere Voraussetzung für die Kreditvergabe.

Die Praktiker vor Ort in den Existenzgründungsberatungsstellen begrüßen das neue NRW/EU.Mikrodarlehen als hilfreiches Instrument zur Unterstützung der Existenzgründung.

Das NRW/EU.Mikrodarlehen richtet sich an natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen, die ein Kleinstunternehmen in NRW gründen sowie an Kleinstunternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen. Das Programm wird in einer zweijährigen Pilotphase in aus­gewählten Pilotregionen erprobt. Dafür stellen EU und das Land zu­nächst zwei Mio. Euro an Fondsmitteln im Rahmen des Operationellen Programms „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 – 2013“ zur Verfügung. Auf Grund der hohen Nachfrage ist aber abseh­bar, dass die Mittel aufgestockt werden müssen.

Die Pilotphase wurde zunächst mit 17 STARTERCENTERN NRW ge­startet. Auf Grund des großen Interesses ist diese Zahl inzwischen bereits auf 30 angewachsen. Damit besteht jetzt in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens die Möglichkeit für eine Antragstellung und die Erfahrungsbasis für die Pilotphase steht auf einem breiten regionalen Fundament von Detmold bis Aachen. Eine Übersicht der teilnehmenden STARTERCENTER NRW sowie der regionalen Ansprechpartner finden Sie unter www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWEUMikrodarlehen/15262/produktdetail.html

Weitere Information stellen auch die an der Pilotphase teilnehmenden STARTERCENTER NRW gerne zur Verfügung. Nur hier sind auch alle notwendigen Unterlagen zur Antragstellung erhältlich.

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