Innenminister Wolf: Gurt und Kindersitz sind Lebensretter Nummer eins

6. August 2009

Kinospot "Der kleine Schreihals" wirbt für das Anschnallen im Auto

Kinospot „Der kleine Schreihals“ wirbt für das Anschnallen im Auto Innenminister Wolf: Gurt und Kindersitz sind Lebensretter Nummer eins Ab heute wirbt die nordrhein-westfälische Polizei mit dem neuen pfiffigen Kinospot „Der kleine Schreihals“ für das Anschnallen im Auto. „Gurt und Kindersitz sind Lebensretter Nummer 1. Deshalb ist es verantwortungslos und gefährlich, wenn Eltern ihre Kinder im Auto nicht anschnallen“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute.

Das Innenministerium teilt mit:

Ab heute wirbt die nordrhein-westfälische Polizei mit dem neuen pfiffigen Kinospot „Der kleine Schreihals“ für das Anschnallen im Auto. „Gurt und Kindersitz sind Lebensretter Nummer 1. Deshalb ist es verantwortungslos und gefährlich, wenn Eltern ihre Kinder im Auto nicht anschnallen“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (6. August 2009) bei der Premiere in einem Aachener Kino. „Den Erwachsenen muss klar sein, dass sie die Verantwortung für die Kinder im Auto haben.“ Der neue Film läuft in den nächsten Wochen in den Aachener Kinos, später in den anderen Regionen des Landes. Außerdem werden alle Polizeibehörden den Kurzfilm nutzen.

In der „Kurzkomödie“ schnallt eine junge Mutter ihre dreijährige Tochter im Kindersitz an, setzt sich ans Steuer, startet den Motor und will losfahren. In diesem Moment ertönt von der Rückbank ein markerschütternder Schrei. Genervt dreht die Mutter sich um und merkt, dass sie nicht angeschnallt ist. Erst als ihr Gurtschloss einrastet, gibt das Kind Ruhe. „Wir wollen, dass alle im Auto angegurtet sind. Das macht der Film witzig und unüberhörbar deutlich“, erklärte Wolf. „Damit zeigen wir den Kindern, wie sie uns Erwachsene ans Anschnallen erinnern können.“

Im ersten Halbjahr 2009 stellte die Polizei bei Kontrollen mehr als 216.000 Gurtverstöße fest. Bis Ende Juni starben 138 Menschen bei Unfällen in Fahrzeugen. „31 von ihnen könnten noch leben, wenn sie angeschnallt gewesen wären“, sagte Wolf. Ein Unfall auch mit niedriger Geschwindigkeit ohne Sicherheitsgurt oder Kindersitz bedeutet ein tödliches Risiko. „Ein Aufprall mit 50 km/h ist wie ein Sprung von einem 10-Meter-Brett in ein leeres Schwimmbecken“, erläuterte der Minister. „Den Sicherheitsgurt anzulegen oder das Kind richtig zu sichern dauert nur Sekunden, nicht richtig sichern kann tödlich sein.“

Grundsätzlich gilt, dass Kinder unter zwölf Jahren, die kleiner als 150 cm sind, durch ein spezielles Rückhaltesystem gesichert werden müssen. Je nach Alter und Gewicht der Kinder gibt es eine europaweite Einteilung in verschieden Kindersitzklassen. Wolf: „Die Polizei kontrolliert konsequent. Es darf nicht sein, dass ein Kind ungesichert im Auto mitfährt, weil zum Beispiel gerade kein passender Kindersitz zur Hand ist.“

Der Spot „Der kleine Schreihals“ kann im Internet unter www.im.nrw.de aufgerufen werden.

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