Meistergründungsprämie in 2009 stark gefragt

30. Dezember 2009

Keine Krise erkennbar: Meistergründungsprämie in 2009 stark gefragt / 733 Meisterinnen und Meister erhielten Mittel aus dem erfolgreichsten Existenzgründungsprogramm

Die Meistergründungsprämie war - allen wirtschaftlichen Problemen zum Trotz - auch in diesem Jahr stark gefragt. 733 junge Meiste­rinnen und Meister haben in 2009 diese Existenzgründungshilfe des Landes in Höhe von 7.500 Euro erhalten.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Die Meistergründungsprämie war – allen wirtschaftlichen Problemen zum Trotz - auch in diesem Jahr stark gefragt. Genau 733 junge Meiste­rinnen und Meister haben in 2009 diese Existenzgründungshilfe des Landes in Höhe von 7.500 Euro erhalten.

Im vergangenen Jahr waren 726 Zuschüsse von der Landes-Gewerbe­förderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) bewilligt worden. Damit haben seit dem Start des Programms in 1995 etwa 12.700 Handwerksmeisterinnen und –meister diesen Zuschuss bei ih­rem Schritt in die Selbstständigkeit erhalten. Immer mehr Frauen nutzen die Förderung: Der Anteil der Meisterinnen, die eine Prämie erhalten haben, liegt bei gut 23 Prozent – verglichen mit 19 Prozent im Jahr 2004. Die Selbstständigkeit im Handwerk wird auch als guter Weg aus der Arbeitslosigkeit heraus angesehen: Mehr als 50 Prozent der Geför­derten waren vorher zeitweise ohne Job.

Auch bei der Stimmung unter den Empfängern der Meistergründungs­prämie zeigen sich so gut wie keine Krisensymptome: In einer Umfrage der LGH, die sich auf den Zeitraum seit September 2008 bezieht, be­zeichnete fast ein Drittel der Meisterinnen und Meister die aktuelle Ge­schäftslage als „gut“, nur 14 Prozent als „schlecht“. Jeder Fünfte erwar­tete für die nächsten Monate eine Besserung, lediglich 13 Prozent sa­hen „schlechtere“ Aussichten. Der Geschäftsklimaindex sank dement­sprechend nur leicht von 88 auf 86,3 Punkte. Im Durchschnitt waren die Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten zu 80 Prozent aus­gelastet. Der Durchschnittsumsatz legte um zehn Prozent zu und über­schritt deutlich die 400.000-Euro-Grenze. Die Jung-Selbstständigen ha­ben im Durchschnitt – inklusive des Inhabers – 5,1 Beschäftigte. Über­durchschnittlich engagieren sich die Unternehmen weiterhin bei der Ausbildung junger Menschen: Von den Empfängern der Meistergrün­dungsprämie zwischen 1995 und 2006 haben mehr als die Hälfte min­destens einen Auszubildenden, so dass sich ein Durchschnittswert von 0,7 Lehrlingen pro Betrieb ergibt, so die Ergebnisse der Umfrage.

„Die Meistergründungsprämie ist weiterhin sehr attraktiv und bleibt das erfolgreichste und aus Sicht des Steuerzahlers kostengünstigste Exis­tenzgründungsprogramm aller Zeiten“, betonte  Wirtschaftsministerin Christa Thoben dazu heute in Düsseldorf.

Die Meistergründungsprämie erhalten Handwerksmeisterinnen und –meister, die ein Unternehmen gründen oder übernehmen beziehungs­weise sich an einem Betrieb zu mindestens 50 Prozent beteiligen. Da die Prämie einen Anreiz zur Schaffung oder Sicherung von Beschäfti­gung geben soll, müssen Geförderte nach Ablauf von drei Jahren nach­weisen, dass sie Mitarbeiter zusammengerechnet über mindestens 24 Monate hinweg sozialversicherungspflichtig beschäftigt haben. Hochge­rechnet konnten dank der staatlichen Unterstützung nach den Erkennt­nissen der LGH-Begleitforschung inzwischen etwa 65.000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden. Das entspricht einem Zuschuss von weniger als 2.000 Euro pro Stelle.

Weitere Informationen zur Meistergründungsprämie finden Sie unter www.lgh.de.

Für regionalisierte Daten steht Ihnen ab dem 4. Januar Rudolph Lauer von der LGH zur Verfügung (Telefon 0211/ 302 715-10; lauer@lgh.de).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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