Kabinett billigt Gesundheitsbericht 2019

Kabinett billigt Gesundheitsbericht 2019

22. September 2020

Krankenstand in der Landesverwaltung leicht gesunken / Minister Reul: Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Grundlage einer funktionierenden Verwaltung

Das Kabinett hat am Dienstag, 22. September 2020, den Gesundheitsbericht der Landesregierung für das Jahr 2019 gebilligt. Danach sank der Krankenstand bei den rund 340.000 Beschäftigten der Landesverwaltung im vergangenen Jahr leicht von 7,43 Prozent auf 7,37 Prozent.

 
Das Ministerium des Innern teilt mit:

Das Kabinett hat am Dienstag, 22. September 2020, den Gesundheitsbericht der Landesregierung für das Jahr 2019 gebilligt. Danach sank der Krankenstand bei den rund 340.000 Beschäftigten der Landesverwaltung im vergangenen Jahr leicht von 7,43 Prozent auf 7,37 Prozent. „Wie wichtig ein gutes Gesundheitsmanagement ist, hat sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gezeigt. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Grundlage einer funktionierenden Verwaltung“, sagte Minister Herbert Reul.
 
Wenn nur die Fehlzeiten mit Attest betrachtet werden, lag die Fehlquote der Landesbeschäftigten 2019 bei 5,66 Prozent (2018: 5,79 Prozent). Nach dieser Methode erheben in der Regel die Gesetzlichen Krankenkassen ihre Daten. Deren Krankenstandsquoten lagen 2019 rund ein Prozentpunkt unter denen in der Landesverwaltung, was unter anderem daran liegt, dass die Landesbeschäftigten älter sind. Eine Kernaussage des Berichts ist, dass die Fehlzeiten mit zunehmendem Alter der Beschäftigten steigen und das Durchschnittsalter der Beschäftigten der Landesverwaltung höher ist als das der Gesamtbeschäftigten. So ist rund jeder vierte Beschäftigte der Landesverwaltung 55 Jahre oder älter, in der gesamten Erwerbsbevölkerung ist es jeder Fünfte. „Der demografische Wandel ist die größte Herausforderung für das Gesundheitsmanagement in allen Bereichen des Arbeitslebens. Die Gesundheit möglichst lange zu erhalten, ist immens wichtig, sowohl in der Wirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung“, so Reul.
 
Weiterhin zeigt der Bericht, dass Frauen mit 7,66 Prozent öfter krank sind als Männer mit 6,99 Prozent. Lehrerinnen und Lehrer sind mit einem Krankenstand von 6,84 Prozent seltener krank als der Durchschnitt der Landesbeschäftigten (7,37 Prozent). Die Krankenstände waren mit 5,34 Prozent an den Gymnasien am niedrigsten und an den Hauptschulen mit 9,06 Prozent - sowie Förderschulen (7,83 Prozent) im Land am höchsten.
 
Der Bericht enthält in diesem Jahr ein gesondertes Kapitel zu den Herausforderungen im Zusammenhang mit der vermehrten Nutzung des Homeoffice in der Landesverwaltung. Homeoffice war als zentrale Frage einer veränderten Arbeitsorganisation auch vor der Corona-Krise von hoher Bedeutung in der Landesverwaltung. Doch im Laufe des Jahres 2020 hat das Thema einen besonderen Stellenwert bekommen, da viele Landesbeschäftigte älter sind und zu einer Risiko-Gruppe gehören. Bereits vor dem Auftreten von Covid-19 war ein vergleichsweise hoher Anteil der Beschäftigten mit Telearbeitsplätzen ausgestattet. Dies erwies sich nun als günstig, da viele Beschäftigte aufgrund der Infektionsgefahr umgehend in die Telearbeit wechseln konnten. Homeoffice ist ein wichtiger Baustein für die Krisenfestigkeit der öffentlichen Verwaltung, so die Verfasser des Berichts, es ist zentrale Aufgabe der gesunden Arbeitsgestaltung.
 

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