Klares Bekenntnis zum offenen Vollzug in Nordrhein-Westfalen

15. Januar 2010

Justizstaatssekretär Jan Söffing: Klares Bekenntnis zum offenen Vollzug in Nordrhein-Westfalen

„Der offene Vollzug wird in unserem Land auch weiterhin eine bedeu­tende Rolle einnehmen“, erklärte Justizstaatssekretär Jan Söffing anlässlich der Amtseinführung des neues Leiters der Justizvollzugsanstalt Attendorn, Rainer Wisniewski, und der Verabschie­dung seines Vorgängers Michael Wulf.

Das Justizministerium teilt mit:

„Der offene Vollzug wird in unserem Land auch weiterhin eine bedeu­tende Rolle einnehmen“, erklärte der Staatssekretär heute (Freitag, 15. Januar 2010) anlässlich der Amtseinführung des neues Leiters der Jus­tizvollzugsanstalt Attendorn, Rainer Wisniewski, und der Verabschie­dung seines Vorgängers Michael Wulf.

In Nordrhein-Westfalen bestehe Konsens, dass der offene Vollzug die besten Voraussetzungen für eine an die Lebensverhältnisse in Freiheit orientierte Vollzugsgestaltung biete. „Hier wird dem Gefangenen ein Übungsfeld sozialen Verhaltens zur Verfügung gestellt, das ihn zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung befähigt“, sagte der Staatssek­retär. Die Gefangenen hätten die Möglichkeit, mit den Behandlungsan­geboten die Grundproblematik ihrer Straffälligkeit zu bearbeiten und in­dividuelle Hilfen anzunehmen.

„Unser Land verfügt im Ländervergleich über einen besonders hohen Anteil an Haftplätzen im offenen Vollzug“, so der Staatssekretär weiter. Von den bundesweit über 12.000 Haftplätzen des offenen Vollzuges entfielen über 4.300 auf Nordrhein-Westfalen. Gemessen an der Ge­samtzahl der Haftplätze im Land seien 23,2 Prozent solche im offenen Vollzug. Die Auslastungsquote im offenen Männervollzug lag 2008 bei 98,6 Prozent.

Der offene Vollzug weist geringere instrumentelle Sicherheitsvorkehrun­gen als der geschlossene Vollzug auf. Eine Öffnung nach außen durch die Gewährung von Lockerungen und Arbeitsmöglichkeiten außerhalb des Vollzugs bereiten auf das Leben nach der Entlassung vor.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792 255 oder -464.

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