Europäisches Vertragsrecht wird immer stärker präsent

22. Januar 2009

Justizstaatssekretär Jan Söffing auf den „Journées françaises du droit européen des contrats“ an der Universität Münster: „Europäisches Vertragsrecht wird immer stärker präsent“

Justiz-Staatssekretär Jan Söffing hat die Arbeit des an der Universität Münster angesiedelten "Centrums für Europäisches Privatrecht" (CEP) gewürdigt. „In den rund elf Jahren seines Bestehens hat sich die Einrichtung in Fachkreisen zu Recht einen exzellenten Ruf erarbeitet. Nicht zuletzt aus diesen Gründen ist es inzwischen auch vom Land Nordrhein-Westfalen als Landeskompetenzzentrum anerkannt worden“, sagte Söffing.

Das Justizministerium teilt mit:

Justiz-Staatssekretär Jan Söffing hat die Arbeit des an der Universität Münster angesiedelten "Centrums für Europäisches Privatrecht" (CEP) gewürdigt. „In den rund elf Jahren seines Bestehens hat sich die Ein­richtung in Fachkreisen zu Recht einen exzellenten Ruf erarbeitet. Nicht zuletzt aus diesen Gründen ist es inzwischen auch vom Land Nordrhein-Westfalen als Landeskompetenzzentrum anerkannt worden“, sagte Söffing heute (22. Januar 2009) in Münster.

Söffing eröffnete die „Journées françaises du droit européen des contrats“, eine Diskussionsveranstaltung zum Europäischen Vertrags­recht im Rahmen des Frankreich-Nordrhein-Westfalen-Jahres 2008 / 2009. Der Gedanke der gelebten Internationalität gelte zunehmend auch für das Zusammenleben in der Europäischen Union, betonte der Staats­sekretär: "Wir alle bemerken es - nicht nur in beruflichen, juristischen Zusammenhängen, sondern auch in unserem persönlichen Alltag: Eu­ropa wächst nicht nur formal, sondern auch im täglichen Leben immer weiter zusammen."

Zwangsläufig werde so auch das Thema "Europäisches Vertragsrecht" nach und nach im Alltag immer stärker präsent - für Unternehmer ebenso wie Verbraucher. Diskutiert werden müsse in diesem Zusam­menhang, ob die EU-Mitgliedstaaten und ihre Bürger tatsächlich schon so weit zusammengewachsen seien, dass es ein einheitliches europäi­sches Vertragsrecht geben könne. Zu fragen sei auch, ob wir uns in Deutschland vom Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und in Frankreich vom Code Civil verabschieden müssten. „All diese Fragen - und viele weitere werden sich stellen - lassen sich nicht so einfach beantworten. Dies darf auch nicht vorschnell und in unreflektierter Europa-Euphorie erfolgen“, unterstrich Söffing. „Es muss mit Verantwortungsbewusstsein und mit Bedacht geschehen. Wir müssen die Menschen auf unserem gemeinsamen Weg hin zu einem vereinten Europa mitnehmen.“

 

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