Justizministerkonferenz unterstützt die nordrhein-westfälische Initiative, Fixierungen in Alten- und Pflegeheimen zu reduzieren

6. November 2014

Justizministerkonferenz unterstützt die nordrhein-westfälische Initiative, Fixierungen in Alten- und Pflegeheimen zu reduzieren

Justizminister Thomas Kutschaty hat auf der Justizministerkonferenz in Berlin einhellige Unterstützung für sein Vorhaben erhalten, Fixierungen in Alten- und Pflegeheimen weiter zu reduzieren. Kutschaty hierzu: „Der Einsatz der nordrhein-westfälischen Justiz, Bettgitter und Bauchgurte zunehmend aus dem Pflegealltag zurückzudrängen, ist auf bundesweite Zustimmung gestoßen. Es ist allein in Nordrhein-Westfalen innerhalb der letzten vier Jahre gelungen, die Zahl der richterlichen Genehmigungen von Fixierungen um 40 Prozent zu senken. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Zahlen weiter sinken werden. Dabei kann man nicht jede Fixierung vermeiden, doch freue ich mich persönlich über jeden Fall, in dem es gelingt.“

Das Justizministerium teilt mit:

Justizminister Thomas Kutschaty hat auf der Justizministerkonferenz in Berlin einhellige Unterstützung für sein Vorhaben erhalten, Fixierungen in Alten- und Pflegeheimen weiter zu reduzieren. Kutschaty hierzu: „Der Einsatz der nordrhein-westfälischen Justiz, Bettgitter und Bauchgurte zunehmend aus dem Pflegealltag zurückzudrängen, ist auf bundesweite Zustimmung gestoßen. Es ist allein in Nordrhein-Westfalen innerhalb der letzten vier Jahre gelungen, die Zahl der richterlichen Genehmigungen von Fixierungen um 40 Prozent zu senken. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Zahlen weiter sinken werden. Dabei kann man nicht jede Fixierung vermeiden, doch freue ich mich persönlich über jeden Fall, in dem es gelingt.“

Justizminister Kutschaty hat auf der Justizministerkonferenz den nordrhein-westfälischen Ansatz zur Reduzierung von sogenannten freiheitsbeschränkenden Maßnahmen bei der Pflege vorgestellt. Dabei geht es vor allem um die Aufklärung und Sensibilisierung aller Beteiligten. Kutschaty weiter: „Wenn die Heime, Behörden und Angehörigen gemeinsam nach Alternativen zur Fesselung suchen, werden sie oft fündig. So gibt es zum Beispiel für sturzgefährdete Menschen speziell gepolsterte Schutzkleidung, um die Folgen eines Sturzes erheblich abmildern zu können. Herunterfahrbare Betten minimieren die Gefahr, wenn jemand aus dem Bett fallen könnte. Ich begrüße ausdrücklich, dass viele Bundesländer an dieser Stelle sehr aktiv sind. Und ich habe den anderen Justizministern angeboten, dass Nordrhein-Westfalen auch gerne mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn das gewünscht wird. Denn ich will nicht belehren, sondern für die Sache begeistern.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon: 0211 8792-255.

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