Justizministerin unterstützt Gesundheits­management für Justizvollzugsbedienstete

19. Februar 2010

Justizministerin unterstützt Gesundheits­management für Justizvollzugsbedienstete

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat die Leitungen der Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen mit einem Gesundheits­management für die Mitarbeiter des Strafvollzugs beauftragt. „Gute Arbeit im Justizvollzug können wir nur mit Bediensteten leisten, die gesund sind“, sagte die Ministerin.

Das Justizministerium teilt mit:

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat die Leitungen der Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen mit einem Gesundheits­management für die Mitarbeiter des Strafvollzugs beauftragt. „Gute Arbeit im Justizvollzug können wir nur mit Bediensteten leisten, die gesund sind“, sagte die Ministerin heute (Freitag, 19. Februar 2010) in einer Dienstbesprechung in der Justizakademie Recklinghausen.

Die Leiterinnen und Leiter der Haftanstalten bekamen als zusätzliches Instrument einen neu entwickelten Leitfaden „Gesunde Arbeit im Justiz­vollzug“ übergeben, der helfen soll, vor Ort die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das hinter dem Leitfaden stehende Konzept wurde am Lehr­stuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Bochum entwickelt. Die Ministerin unterstrich die Wichtigkeit der Gesundheitsfürsorge und sicherte den Anstaltsleitungen ihre Unterstützung bei der Umsetzung des Konzepts zu.

„Wir müssen uns systematisch darum kümmern, dass die Bediensteten körperlich und seelisch den Belastungen gewachsen bleiben“, sagte die Ministerin. Der tägliche Umgang mit schwierigen, teils gewalttätigen und drogenabhängigen Inhaftierten sei schon für sich genommen eine nervenzehrende Herausforderung. Die Rahmenbedingungen des Berufs – Schichtdienst, Wochenenden, Überstunden – beanspruchten den allgemeinen Vollzugsdienst auch körperlich erheblich und würden mit zunehmendem Alter schwerer verkraftet.

Der Leitfaden greift auch die Ergebnisse einer Analyse der Kranken­stände im nordrhein-westfälischen Justizvollzug auf, die von der Ministerin in Auftrag gegeben worden war. „Die Anstaltsleitungen arbeiten jetzt eng mit den Personalvertretungen zusammen, um möglichst genau zu erfahren, was vor Ort krank macht oder zu nachlas­sender Motivation führt - aber auch, was ermutigt, stärkt und frischen Wind bringt“, betonte die Ministerin. „Wissenschaftliche Datenauswer­tung und Begleitung stellen sicher, dass die Ergebnisse objektiv betrachtet werden können und eingegriffen wird, wo es nötig ist.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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