Juristenausbildung: Prädikatsnote mit besonders guten Chancen

29. April 2011

Juristenausbildung in Nordrhein-Westfalen: Im zweiten Staatsexamen endet fast jede fünfte Prüfung mit dem begehrten „Prädikat“

Etwa jede fünfte Prüfung im zweiten juristischen Staatsexamen endet in NRW mit einer so genannten Prädikatsnote, die besonders gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet. Dies ergibt sich aus der aktuellen Examensstatistik, die das Justizministerium ver­öffentlicht hat.

Das Justizministerium teilt mit:

Etwa jede fünfte Prüfung im zweiten juristischen Staatsexamen endet in NRW mit einer so genannten Prädikatsnote, die besonders gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet. Dies ergibt sich aus der aktuellen Examensstatistik, die das Justizministerium heute in Düsseldorf ver­öffentlicht hat.

Von den 2.554 Prüflingen, die im vergangenen Jahr in NRW an der zweiten juristischen Staatsprüfung teilgenommen haben, erreichten 85 Rechtsreferendare/innen ein „gut“ und 404 ein „vollbefriedigend“. Damit haben 489 Kandidatinnen und Kandidaten (19,15 Prozent) ihre Aus­bildung mit einem Prädikatsexamen abgeschlossen. Dieser Wert knüpft an das Ergebnis des Jahres 2008 (19,94 Prozent) an und bedeutet eine Steigerung gegenüber 2009 (16,09 Prozent). 703 (27,53 Prozent) be­standen mit „befriedigend“ und 770 (30,15 Prozent) mit „ausreichend“.

Insgesamt bestanden 1.962 Kandidatinnen und Kandidaten ihr Examen (76,82 Prozent); dies entspricht in etwa den Ergebnissen der Vorjahre (2008: 78.06; 2009: 76,60 Prozent). Die Zahl der nicht bestandenen Prüfungen betrug 592 (23,18 Prozent), ein leichter Rückgang im Ver­gleich zu 2009 (23,40 Prozent). Doch scheiterten nur 3,37 Prozent (86 Kandidaten/innen) im zweiten Wiederholungsversuch endgültig.

Die Zahl der Rechtsreferendarinnen nimmt unterdessen kontinuierlich zu: Betrug ihr Anteil 2008 noch 50,90 Prozent, so ist er über 54,14 Pro­zent im Jahr 2009 auf nunmehr 55,87 Prozent gestiegen. Das Durch­schnittsalter der Absolventen hat sich in den letzten Jahren nur wenig verändert: 2010 lag es bei 29 Jahren und 8 Monaten; dies entspricht dem Wert des Jahres 2008 und liegt nur geringfügig unter dem von 2009 (30 Jahre und 2 Monate).

Der im Jahr 2007 eingeführte kostenpflichtige Notenverbesserungs­versuch wird immer häufiger genutzt, um mit einer besseren Note die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Von 446 abgeschlossenen Prüfungen erzielten rund 77 Prozent ein besseres Ergebnis als im ersten regulären Versuch. Acht Prüfungsteilnehmer/innen schafften es, ihre Note von „ausreichend“ auf „vollbefriedigend“ zu steigern, einer sprang sogar von „ausreichend“ auf „gut“.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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