Jugendorganisationen starten Initiative ‚Generation Zukunft’

6. April 2010

Jugendorganisationen in Nordrhein-Westfalen starten Initiative ‚Generation Zukunft’ - „Den Lebensplänen junger Menschen beste Chancen geben“

Jugendorganisationen rufen mit einer gemeinsamen Initiative alle Kinder und Jugendlichen auf, sich mit ihren Zukunftschancen im Land aktiv auseinander zu setzen und darüber mit den Verantwortlichen aus Jugendpolitik und Verbänden ins Gespräch zu kommen.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration und die Jugendorganisationen Nordrhein-Westfalens teilen mit:

Jungen Menschen Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Talente und Begabungen zu geben, sie außerhalb von Schule zu fördern sowie die Entwicklung zu selbstständigen, sozial engagierten Mitbürgern zu unterstützen, diese Ziele zählen zu den zentralen Werten der in Nordrhein-Westfalen tätigen Jugendorganisationen. Mit einer gemeinsamen Initiative rufen diese jetzt alle Kinder und Jugendlichen auf, sich mit ihren Zukunftschancen im Land aktiv auseinander zu setzen und darüber mit den Verantwortlichen aus Jugendpolitik und Verbänden ins Gespräch zu kommen.

„Mit der Kampagne ‚Generation Zukunft’ wollen wir den jungen Menschen ein Forum geben, sich aktiv in die Mitgestaltung der Rahmenbedingungen für die nächste Generation einzubringen“, betonte Martin Wonik, Sprecher der Landesorganisationen der Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen, bei der Präsentation der Initiative.
„Der Start der Kampagne zeigt auch, dass wir mit dem Pakt mit der Jugend einen wichtigen Impuls gesetzt haben, um dass, was in Nordrhein-Westfalen durch die Kinder- und Jugendarbeit geleistet wird, noch mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ich danke den landeszentralen Trägern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und ihren Mitgliedern für dieses Engagement“, betonte Laschet anlässlich der heutigen Pressekonferenz.

Die Kampagne greift die Themenbereiche der Kinder- und Jugendarbeit auf, die in den kommenden Jahren in den Fokus gestellt werden sollen. Dazu gehören die Handlungsfelder Bildung, Ausbildung und Arbeit, Mitbestimmung und ehrenamtliches Engagement, Integration und soziale Gerechtigkeit sowie die Förderung kultureller Jugendarbeit.

Mit dem Aufruf zu Mitmachaktionen im Web und vor Ort sind mehr als zwei Millionen Jugendliche und junge Menschen zwischen zwölf und 27 Jahren eingeladen, sich in den kommenden Wochen mit ihren persönlichen Zukunftschancen auseinanderzusetzen und ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen zur Verwirklichung ihrer Lebenspläne auf kreative Weise zum Ausdruck zu bringen.

„Besonders wichtig ist uns, das Leistungsspektrum unserer Kinder und Jugendlichen herauszustellen und den direkten Kontakt mit ehrenamtlichen Vertretern der Jugendarbeit und Vertretern der Politik vor Ort zu fördern“, erklärte Wonik. Dies unterstrich auch Jugendminister Armin Laschet, der anlässlich der Vorstellung der Kampagne in Düsseldorf seine Unterstützung zusagte. „Wir wollen jedem jungen Menschen unabhängig von seiner Herkunft den sozialen und gesellschaftlichen Aufstieg ermöglichen und Nordrhein-Westfalen zu einem Land neuer Chancen für junge Menschen machen“, sagte Laschet. „Dabei sind die Einrichtungen der Jugendarbeit mit ihren offenen und kulturellen Angeboten besonders geeignet, Jugendliche in ihren Stärken wahrzunehmen und zu fördern. Ich freue mich auf zahlreiche Beiträge, die die aktive Mitgestaltung der nächsten Generation sichtbar machen und uns wertvolle Impulse zur Ausrichtung unserer Arbeit geben.“
Die Kampagne „Generation Zukunft“ setzt auf Mitmachaktionen im Web und vor Ort.

Mitmachen im Web: Über eine webbasierte Toolbox können die Jugendlichen Mitglied im Netzwerk der Generation Zukunft werden und unter dem Motto „Die Zukunft gehört mir, weil...“ Stellung zu ihren Chancen von morgen beziehen.

Mitmachen vor Ort: In den Jugendeinrichtungen vor Ort können Jugendliche allein oder in Gruppen lebensgroße Silhouetten gestalten, die ihre Generation mit ihren Zukunftswünschen und –träumen repräsentieren. Jede Figur soll am Ende der Kreativphase individuell von den Werten, Wünschen, Zielen und Perspektiven der Generation Zukunft erzählen – das kann mal nachdenklich, mal unbeschwert, mal provokant oder mal witzig sein. Für die künstlerische Gestaltung stehen insgesamt 600 Rohlinge zur Verfügung, die zum aktiven Mitmachen einladen und kostenlos angefordert werden können. Am Ende der Kreativphase bilden die gestalteten Silhouetten den kreativen Rahmen für Regionalveranstaltungen in vielen Städten von Nordrhein-Westfalen, bei denen die Chancen junger Menschen mit Vertretern der Jugendorganisationen, der Politik, der Medien, der Wirtschaft und natürlich mit den Jugendlichen selbst diskutiert werden.

Die Kampagne „Generation Zukunft“ startet offiziell nach Ende der Osterferien am 12. April 2010. Bis zum 30. September laufen die Mitmachaktionen im Web und vor Ort. Für Oktober sind zahlreiche Regionalveranstaltungen geplant. Höhepunkt der Jugendkampagne bildet zum Abschluss im November 2010 die Ausstellung aller Figuren als Galerie der „Generation Zukunft“ im Düsseldorfer Landtag. Die Eröffnung findet im feierlichen Rahmen unter Beteiligung namhafter Vertreter der Jugendorganisationen, der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft statt.

Ausführliche Informationen zur Kampagne „Generation Zukunft“ finden Sie im Internet unter www.generation-zukunft-nrw.de.

„Generation Zukunft“ ist eine gemeinsame Kampagne der Jugendorganisationen in Nordrhein-Westfalen:
Landesjugendring NRW e.V.                    
Arbeitsgemeinschaft „Haus der offenen Türen“ NRW
Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW
Das Paritätische Jugendwerk NRW
Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.
Kontakt:
Geschäftsstelle des Landesjugendring NRW e.V.
Martinstraße 2a
41472 Neuss
Telefon: 02131 4695-0
E-Mail: info@ljr-nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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