Jugenddialog 2020

23. Januar 2012

Jugenddialog 2020

Jugendministerin Ute Schäfer hat sich heute auf der Abschlussveranstaltung des Projekts "Jugenddialog 2020" begeistert über die von den Jugendlichen präsentierten Ergebnissen geäußert. "Hier haben junge Leute aus ganz Nordrhein-Westfalen ein Forum genutzt, um gemeinsam über für sie wichtige Zukunftsfragen der Gesellschaft nachzudenken, zu reden und zu streiten ... “, sagte Schäfer in Vertretung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Mülheim an der Ruhr, 23.01.2012. Jugendministerin Ute Schäfer hat sich heute auf der Abschlussveranstaltung des Projekts "Jugenddialog 2020" begeistert über die von den Jugendlichen präsentierten Ergebnissen geäußert. "Hier haben junge Leute aus ganz Nordrhein-Westfalen ein Forum genutzt, um gemeinsam über für sie wichtige Zukunftsfragen der Gesellschaft nachzudenken, zu reden und zu streiten. Sie haben durch offene Gespräche Demokratie lebendig werden lassen und persönliche Überzeugungen in der Diskussion mit Gleichaltrigen einer kritischen Prüfung unterworfen", sagte Schäfer in Vertretung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Wer diesen Dialog beherrsche, der sei auch gewappnet, das demokratische System gegen Gefahren zu verteidigen.

Im Projekt haben seit 2009 in 20 Dialoggruppen mehr als 250 junge Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller, ethnischer, weltanschaulicher und religiöser Herkunft die Frage diskutiert: "Wie werden wir zusammenleben?". Im Mittelpunkt standen typische Probleme, aber auch Wünsche, Hoffnungen und Ängste Jugendlicher in der heutigen Gesellschaft. Schirmherrin des "Jugenddialog 2020" ist Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Zur Abschlussveranstaltung hatten die drei Projektträger - die Stiftung Mercator, die Katholische Akademie "Die Wolfsburg" und die Landeszentrale für politische Bildung NRW - nach Mülheim an der Ruhr eingeladen.

Zu den diskutierten Themen gehörten u.a. Fragen der Integration und Bildungspolitik, die Veränderung der Kommunikation durch das Internet oder die Darstellung von jungen Migranten in den Boulevardmedien. Auch der zunehmende Leistungsdruck und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Familien sowie das Aufwachsen in sozialen Brennpunkten wurden thematisiert. In öffentlichen Anhörungen mit Politikerinnen und Politikern, Medienvertretern, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern des öffentlichen Lebens wurden die Ergebnisse der Gruppenarbeiten erörtert und vertieft.

"Politische Bildung macht junge Menschen kompetent, von ihrer individuellen Freiheit verantwortungsbewusst Gebrauch zu machen und mit ihren Wünschen, Träumen und Ängsten umzugehen. Gleichzeitig hilft sie, konkrete Perspektiven und Zielvorstellungen für die Zukunft zu entwickeln. Hierzu hat der Jugenddialog 2020 einen wichtigen Beitrag geleistet", erklärte Schäfer.

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