Jugend forscht

16. November 2017

Jugend forscht: Junge Forscher für ihr Engagement im Umwelt- und Naturschutz ausgezeichnet

Ministerin Schulze Föcking: Auszeichnungen sollen junge Menschen motivieren, ihre Zukunft selbst zu gestalten

Neun Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen sind heute in Gelsenkirchen mit dem Sonderpreis Umwelt des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.

 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Neun Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen sind heute in Gelsenkirchen mit dem Sonderpreis Umwelt des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. „Die prämierten Projekte sind hervorragende Beispiele dafür, wie das Bewusstsein für den Umgang mit knappen Rohstoffen Eingang in Schulalltag und Unterricht findet“, lobte Umweltministerin Christina Schulze Föcking die jungen Talente. „Ihre Auszeichnung und Würdigung soll weitere junge Menschen motivieren, sich für ihre Umwelt zu engagieren und ihre Zukunft selbst nachhaltig mitzugestalten“.
 
Der Preis wird jedes Jahr im Rahmen der Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ an Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren und „Schüler experimentieren“ an Kinder und Jugendliche ab der 4. Klasse bis 14 Jahre für Projekte vergeben. Sie konnten die Jury mit besonderen Leistungen im Umwelt- und Naturschutz überzeugen. Unter anderem standen die Themen Wasserqualität, nachhaltiges Recycling von Smartphones oder Mikroplastik auf den Forscherlisten.
 
In diesem Jahr bildete die erste NRW-Regionalkonferenz des Netzwerks „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz (BilRess)“ unter der Schirmherrschaft des Umweltministeriums den Rahmen für die Preisübergabe. Mit einer Präsentation ihrer Forschungsprojekte eröffneten die jungen Preisträgerinnen und Preisträger die Tagung zum Thema „Zukunftsbildung und Ressourcenschonung – was können Schulen beitragen?“.

Mehr zum Sonderpreis Umwelt des MULNV

Der Sonderpreis Umwelt wird seit 35 Jahren vom Umweltministerium ausgeschrieben. Mit ihm werden junge Talente honoriert, die sich forschend Fragen des Natur- und Umweltschutzes widmen. Unkonventionelle Ideen, zum Beispiel zum verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen oder zur Förderung der Biologischen Vielfalt (Biodiversität) stehen im Vordergrund.
 
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden aus den Teilnehmerkreisen der NRW-Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ ausgewählt. Hierfür müssen sie sich zunächst über die Regionalwettbewerbe qualifizieren. An diesen nahmen im Jahr 2017 mehr als 1.800 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen mit rund 960 Projekten teil.
Die mit dem Sonderpreis Umwelt ausgezeichneten „Schüler experimentieren“-Projekte gingen in diesem Jahr allesamt auch als Landessieger aus dem Wettbewerb hervor.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sonderpreises Umwelt 2017 im Überblick:

Jugend forscht (15 bis 21 Jahre)
1. Preis (250 Euro)

Marcus Thome, Marienschule der Ursulinen, Krefeld
Katharina Thome, Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium, Krefeld
Forschungsprojekt:
„‚Dreckigster See Deutschlands‘ - oder ‚gute Wasserqualität‘?“

2. Preis (200 Euro)
Tino Beste, Arian Bäumer, Tom Rudolf Bösing
Pascal-Gymnasium Münster
Forschungsprojekt:
„Auf keinen Fall wegschmeißen! – Nachhaltiges Recycling von Smartphones und Computern“
 
3. Preis (150 Euro)
Sebastian Frentzen
Städt. Gymnasium zum Altenforst, Troisdorf
Forschungsprojekt:
„Ein Floh sieht rot – Anreicherung von Mikropartikeln in Wasserflohkulturen (Daphnia pulex)“
 
Schüler experimentieren (ab 4. Klasse bis 14 Jahre)

1. Preis (150 Euro)
Jan Uesbeck
Gymnasium Augustinianum, Greven
Forschungsprojekt:
„Der Abwasserpilz. Was ist er und unter welchen Bedingungen wächst er?“
 
2. Preis (100 Euro)
Finn Esser
Cornelius-Burgh-Gymnasium, Erkelenz
Forschungsprojekt:
„Salz im Flusswasser der Rur“

3. Preis (75 Euro)
Lukas Weghs
Städt. Gymnasium Thomaeum, Kempen
Forschungsprojekt:
„Mikroplastik – Rette das Meer!“
 

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