Jeder zweite Lkw-Fahrer schnallt sich nicht an

20. Oktober 2009

Jeder zweite Lkw-Fahrer schnallt sich nicht an – Minister Dr. Ingo Wolf: Sicherheitsgurt ist Lebensretter Nr. 1

Jeder zweite Brummifahrer schnallt sich nicht an. Das bereitet der Polizei in Nordrhein-Westfalen Sorge, weil Fahren ohne Gurt die zweit­häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle ist. In den ersten neun Monaten des Jahres starben 15 Lkw-Fahrer bei Unfällen in Nordrhein-Westfalen, fünf von ihnen waren nicht angeschnallt.

Das Innenministerium teilt mit:

Jeder zweite Brummifahrer schnallt sich nicht an. Das bereitet der Polizei in Nordrhein-Westfalen Sorge, weil Fahren ohne Gurt die zweit­häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle ist. In den ersten neun Monaten des Jahres starben 15 Lkw-Fahrer bei Unfällen in Nordrhein-Westfalen, fünf von ihnen waren nicht angeschnallt. „Sie könnten mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, wenn sie angegurtet gewesen wären. Der Sicherheitsgurt ist nach wie vor der Lebensretter Nummer 1 - auch bei Lkw-Fahrern“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (20. Oktober 2009) bei einer Kontrolle an der Autobahn A 3 auf der Rast- und Tankanlage Ohligser Heide. Deshalb nimmt die Polizei in Nordrhein-Westfalen bei ihrer Gurtkampagne „ER hält alles - Der Profi fährt mit Gurt.“ verstärkt die Gurtverweigerer unter den Lkw-Fahrern in den Fokus.

„Nicht angegurtete Lkw-Fahrer bringen sich genauso in Gefahr wie nicht angeschnallte Pkw-Fahrer“, erläuterte der Innenminister. „Die Brummi-Fahrer irren, wenn sie glauben, dass sie wegen der Größe ihres Fahr­zeugs besser geschützt sind.“ In diesem Jahr wurden bislang 1.028 von ihnen bei Verkehrsunfällen verletzt, 204 davon schwer. Wolf: „Viele dieser Verletzungen hätten mit Gurt vermieden werden können.“ Ausreden wie: „Ich kann mich doch hier oben in meinem Führerhaus abstützen!“ hören die Polizisten zu ihrem Leidwesen immer wieder. Diese Einschätzung ist jedoch selbstmörderisch. „Ein Aufprall mit 50 km/h ist wie ein Sprung von einem Zehn-Meter-Brett in ein leeres Schwimmbecken. Da kann sich niemand mehr schützen“, erläuterte der Minister.

Gurtspot in Düsseldorfer Kinos
Mit dem Spot „Der kleine Schreihals“ wirbt die nordrhein-westfälische Polizei ab kommenden Donnerstag, 22. Oktober 2009, in den Düssel­dorfer Kinos für das Anschnallen. In dem Film schnallt eine Mutter ihre dreijährige Tochter im Kindersitz an, setzt sich ans Steuer, startet den Motor und will losfahren. In diesem Moment stößt die Kleine einen gellenden Schrei aus. Die Mutter merkt, dass sie nicht angeschnallt ist. Erst als auch ihr Gurtschloss einrastet, gibt die Tochter Ruhe. „Wir wollen, dass alle im Fahrzeug angegurtet sind. Das macht der Film witzig und unüberhörbar deutlich“, erklärte Wolf.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871-2300 oder -2301.

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