Minister Laschet: „Frauenrechte sind Menschenrechte“

8. März 2009

Internationaler Frauentag / Minister Armin Laschet: „Frauenrechte sind Menschenrechte“

„Der Kampf um gleiche Rechte für Frauen und ihre Gleichstellung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Männer und Frauen gleichermaßen angeht“, sagte Frauenminister Armin Laschet heute anlässlich des Internationalen Frauentages.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Der Kampf um gleiche Rechte für Frauen und ihre Gleichstellung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Männer und Frauen gleichermaßen angeht“, sagte Frauenminister Armin Laschet heute (8. März 2009) anlässlich des Internationalen Frauentages in Düsseldorf. „Der Internationale Frauentag 2009 steht in besonderer Beziehung zu den Jubiläen, die wir in diesem Jahr feiern: 60 Jahre Grundgesetz und damit 60 Jahre Artikel 3, Absatz 2 im Grundgesetz sowie 90 Jahre Frauenwahlrecht“, betonte Laschet, der in diesem Jahr auch der Vor­sitzende der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK) ist.

Trotz großer Fortschritte in der Gesetzgebung und der Rechtsprechung gebe es immer noch Benachteilungen, zum Beispiel in der Arbeitswelt. Die aktuelle Studie der Europäischen Union zeige, dass Frauen immer noch 23 Prozent weniger Lohn erhalten. Der Minister sagte, dass neben den „Hausaufgaben“, die in Deutschland zu leisten seien, immer auch der Blick über den Tellerrand gehen müsse: „Mich haben die Gespräche mit der ersten muslimischen Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi vor wenigen Tagen tief beeindruckt, in denen sie von ihrem Kampf gegen die strukturelle Diskriminierung von Frauen in ihrem Land berichtete. So ist im Iran eine Frau prinzipiell nur halb so viel wert wie ein Mann. Dieses Thema muss auch im außenpolitischen Dialog mit dem Iran angesprochen werden. Denn Menschenrechte gelten universell“, so Laschet.

Kennzeichen für erfolgreiche Frauenpolitik sei deshalb, parteipolitische Grenzen nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern sich gemeinsam für die Überwindung patriarchalischer Strukturen einzusetzen. Dies habe sich die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK) zur Aufgabe gemacht, die seit ihrer Konstituierung 1991 kontinuierlich und nachdrücklich die Gleichstellung der Ge-schlechter einfordere.

Auch bei dem Thema „Frauen und Integration“, das sich die GFMK 2009 als Schwerpunkt gesetzt habe, gehe es um Solidarisierung. „Es ist Zeit, Frauen mit Zuwanderungsgeschichte nicht immer nur als Opfer, sondern als wichtige und starke Partnerinnen bei dem Bemühen um die Verwirklichung des Art 3 Abs 2 GG wahr zu nehmen!“ Die GFMK 2009 werde dafür Impulse geben. „Nur gemeinsam mit den Frauen mit Zuwanderungsgeschichte werden wir eine Gesellschaft der Zukunft schaffen, die ein gleichberechtigtes weibliches Gesicht hat.“

 

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