Chemie ist „Kronjuwel“ der Industrie

29. April 2009

Internationale Tagung „Chemieindustrie und Wettbewerbsfähigkeit“ des Wirtschafts­ministeriums/ Ministerin Christa Thoben: Chemie ist „Kronjuwel“ der Industrie

„Die Chemie ist das Kronjuwel der Industrie. Wir sind auf jedes Glied der Wertschöpfungskette angewiesen und dürfen niemanden ziehen lassen. Es gibt keine gute oder schlechte Chemie – wir brauchen alles vom Produzenten bis zum Verarbeiter“, sagte Ministerin Christa Thoben.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

„Die Chemie ist das Kronjuwel der Industrie. Wir sind auf jedes Glied der Wertschöpfungskette angewiesen und dürfen niemanden ziehen lassen. Es gibt keine gute oder schlechte Chemie – wir brauchen alles vom Produzenten bis zum Verarbeiter“, so Christa Thoben, Wirtschaftsministerin in Nordrhein-Westfalen heute (29. April 2009) anlässlich der Eröffnung einer internationalen Tagung zur Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in Düsseldorf.

Die Erkenntnis, dass man zur Wettbewerbsfähigkeit auf die gesamte Wertschöpfungskette angewiesen ist, sei eine zentrale Erkenntnis der sogenannten Hochrangigen Expertengruppe der EU-Kommission, die jüngst ihren Abschlussbericht vorgestellt hat, so die Ministerin. Unter der Leitung des deutschen Industriekommissars, Günter Verheugen, hatten ausgewählte europäische Chemieexperten aus Wissenschaft, Politik und Industrie über die Rahmenbedingungen ihrer Branche in den kommenden 15 Jahren beraten und entsprechende Empfehlungen ausgearbeitet.

Ministerin Thoben: „Das Zusammenhalten der Wertschöpfungskette verlangt nach Clustern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Hier lässt sich der Weg von der Idee zum Produkt effektiv organisieren. Je schneller das gelingt desto höher die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Entsprechend haben wir in unserem Bundesland in den wichtigsten Branchen professionelle Clustermanagements eingesetzt. Im Chemie-Cluster wollen wir nun die Empfehlungen der EU-Experten prüfen und wo möglich umsetzen.“

Nordrhein-Westfalen ist mit über 110.000 Beschäftigten nicht nur die bedeutendste Chemieregion Deutschlands (etwa ein Drittel der Produktion wird in Nordrhein-Westfalen erwirtschaftet), sondern auch die wirtschaftlich stärkste Chemieregion Europas. Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen nun die Initiative ergriffen und diskutiert auf breiter Front die Empfehlungen der Hochrangigen Expertengruppe. Das Startsignal lieferte die Konferenz in Düsseldorf, zu der u. a. die wichtige italienische Chemieregion rund um Mailand mit dem zuständigen Minister eingeladen war. Clustermanager des Clusters Chemie.NRW ist seit April des Jahres Prof. Dr. Michael Dröscher, ehemaliger Leiter der Forschungsabteilung der EVONIK. Er wird diesen Diskussionsprozess nunmehr in Nordrhein-Westfalen vorantreiben.

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