Integriertes Untersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper gegründet

8. Januar 2009

Integriertes Untersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper gegründet

Das Land Nordrhein-Westfalen hat einen weiteren wichtigen Schritt bei der Neuorganisation der Untersuchungsämter gemacht: Zum 1. Januar 2009 wurde das integrierte Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) als Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) mit Sitz in Krefeld ins Leben gerufen.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen hat einen weiteren wichtigen Schritt bei der Neuorganisation der Untersuchungsämter gemacht: Zum 1. Januar 2009 wurde das integrierte Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) als Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) mit Sitz in Krefeld ins Leben gerufen. Das CVUA-RRW ist damit das zweite integrierte Untersuchungsamt in Nordrhein-Westfalen. Vor genau einem Jahr ging das CVUA Ostwestfalen-Lippe an den Start.

Im CVUA-RRW sind die kommunalen Untersuchungsämter Essen, Wuppertal und des Kreises Wesel sowie das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Krefeld zu einem Untersuchungsamt zusammengeführt. Die einzelnen Ämter kooperieren bereits seit zwei Jahren in einer Arbeitsgemeinschaft miteinander, nun sind sie offiziell eine Einheit, die eine Region mit insgesamt 9,6 Millionen Einwohnern betreut.

„Arbeitsabläufe wurden optimiert, Analysegeräte sind besser ausgelas­tet und müssen nur noch einmal angeschafft werden – die Synergieef­fekte traten schon in der Arbeitsgemeinschaft deutlich hervor“, so der Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministe­riums, Dr. Alexander Schink, heute bei einem Treffen mit dem neuen Verwaltungsrat des CVUA-RRW in Krefeld. „Mit den integrierten Unter­suchungsämtern werden Defizite in den Untersuchungsabläufen abge­baut und die Leistungsfähigkeit gesteigert. Die Landesregierung löst damit ihr Versprechen ein, die zersplitterte Landschaft der Unter­suchungsämter in Nordrhein-Westfalen zu konzentrieren und leistungsfähige Ämter im Bereich des Verbraucherschutzes zu schaffen.“

Aufgabe des CVUA-RRW ist die Untersuchung von Lebensmitteln, Be­darfsgegenständen und Kosmetika. Zukünftig werden hier pro Jahr rund 26.000 Lebensmittelproben, Bedarfsgegenstände und Kosmetika, rund 1.300 Futtermittelproben und 8.600 Fleischhygieneproben untersucht. Dazu kommen rund 400.000 Untersuchungen im Rahmen der Tiergesundheit, der Feststellung von Zoonosen und des Tierschutzes. Das CVUA-RRW hat insgesamt 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Heute tagt erstmals der Verwaltungsrat des CVUA-RRW, in dem alle wichtigen Entscheidungen für die Arbeit der Untersuchungsanstalt ge­troffen werden. Vorstandsvorsitzender des CVUA-RRW wird Dr. Detlef Horn. Ihm zur Seite steht als weiteres Vorstandsmitglied Reiner Pöll. Im Verwaltungsrat der Anstalt sind der Kreis Wesel, die Kommunen Essen, Krefeld, Mühlheim, Oberhausen, Remscheid, Solingen, Wuppertal sowie das Land Nordrhein-Westfalen gleichberechtigt vertreten.

Die Gründung des CVUA-RRW ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer strafferen Lebensmittelüberwachung. Mittelfristig soll die Zahl auf fünf integrierte Untersuchungsämter – ein Amt pro Regierungsbezirk – reduziert werden. In Nordrhein-Westfalen arbeiten insgesamt rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Untersuchungsämtern, weitere 750 Kontrolleure und Tierärzte überwachen die Betriebe. Weitere Infor­mationen zum CVUA-RRW sind zu finden unter

www.cvua-rrw.nrw.de.

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