Internationaler Tag der Muttersprache

Staatssekretär Thorsten Klute, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
21. Februar 2017

Integrationsstaatssekretär Klute: Mit Mehrsprachigkeit Brücken bauen

Veranstaltung zum „Internationalen Tag der Muttersprache“

Der 21. Februar ist der Internationale Tag der Muttersprache. Die UNESCO hat diesen Gedenktag im Jahr 2000 ausgerufen, weil von den rund 6000 weltweit gesprochenen Sprachen in naher Zukunft nur noch die Hälfte weiter existieren könnte. Eine themenspezifische Veranstaltung in NRW organisierte die Bezirksregierung Köln.

 

Der 21. Februar ist der Internationale Tag der Muttersprache. Die UNESCO hat diesen Gedenktag im Jahr 2000 ausgerufen, weil von den rund 6000 weltweit gesprochenen Sprachen in naher Zukunft nur noch die Hälfte weiter existieren könnte. Eine themenspezifische Veranstaltung in NRW organisierte die Bezirksregierung Köln. Mehrsprachigkeit ist in der globalisierten Gesellschaft eine wichtige und wertvolle Ressource. Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute betonte in seiner Rede, „dass Deutsch natürlich in Deutschland die entscheidende Sprache ist. Aber Kinder, die weitere Sprachen von ihren Eltern mitbekommen, haben einen Schatz, den es zu pflegen gilt. Darüber hinaus hat das Weitergeben der Muttersprache im Integrationsprozess auch eine hohe emotionale Bedeutung, weil Eltern das Gefühl haben, mit der Muttersprache im fremden Land auch ein Stück von sich selbst an die Kinder weiterzugeben.“ Auch deshalb hat die Landesregierung die Wertschätzung und die Förderung von Mehrsprachigkeit im Teilhabe- und Integrationsgesetz verankert. Klute berichtete zudem über die im vergangenen Jahr von der Landesregierung gestartete „Initiative Lebendige Mehrsprachigkeit“. In dieser Initiative werden ausgewählte Modellregionen vom Land dabei unterstützt, mehrsprachige Bildungsgänge von der Kita bis zur Berufsschule aufzubauen.
 
Der Integrationsstaatssekretär überreichte zudem die Zertifikate an angehende Lehrkräfte des herkunftssprachlichen Unterrichts. An sie gewandt sagte er: „Sie vermitteln Schlüsselkompetenzen, mit denen die Kinder und Jugendlichen später im Beruf und im Privaten zu Brückenbauern werden. Denn jede und jeder, der sich in unterschiedlichen Sprachen verständigen kann, hilft dabei, Brücken zu bauen und trägt zu einem friedlichen Miteinander bei.“
 

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