Podiumsgespräch zu Migration und Integration in NRW

Staatssekretär Thorsten Klute, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
30. März 2017

Integrationsstaatssekretär Klute: Gekommen, um zu bleiben: Gelingende Integration in NRW

Podiumsgespräch zu Migration und Integration in NRW

„Gekommen, um zu bleiben?“ heißt eine Veranstaltungsreihe des NRW-Landesarchivs. Sie beschäftigt sich mit den Themen Integration und Migration in Nordrhein-Westfalen seit 1946. In der Veranstaltungsreihe geht das Archiv sowohl den historischen als auch gegenwärtigen Fragen von Migration und Integration in Nordrhein-Westfalen nach.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

„Gekommen, um zu bleiben?“ heißt eine Veranstaltungsreihe des NRW-Landesarchivs. Sie beschäftigt sich mit den Themen Integration und Migration in Nordrhein-Westfalen seit 1946. In der Veranstaltungsreihe geht das Archiv sowohl den historischen als auch gegenwärtigen Fragen von Migration und Integration in Nordrhein-Westfalen nach. Beleuchtet wird die Einwanderung seit 1946, von der Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte ab 1955 bis zur alltäglichen Arbeits- und Lebenswelt in der heutigen Zeit. Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute sagte während des Podiumsgesprächs: „Wir haben in Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahrzehnten gute Erfahrungen mit der Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Aber wir müssen auch verstehen: Integration lässt sich nicht verordnen. Integration ist ein Prozess, der sich nur mit sozialer Chancengleichheit und kultureller Selbstbestimmung gut entwickeln kann und der auf der Grundlage des Wertefundaments unseres Grundgesetzes erfolgen muss.“
 
Besonders interessant an diesem Abend waren die Lebens- und Erfahrungsberichte der beiden migrationshistorischen Zeitzeugen Lorenz Grimoni, als Kind aus Westpreußen vertrieben und ehemals tätig als evangelischer Pfarrer in Duisburg, und Sefika Celebi, Anfang der 1970er Jahre aus der Türkei nach Regensburg zugewandert und ehemals tätig als „Gastarbeiterin“ in einer Polsterfabrik in Duisburg-Rheinhausen.
 
Für das NRW-Integrationsministerium ist die Erinnerung an die Einwanderungsgeschichte als integraler Bestandteil der Geschichte Nordrhein-Westfalens sehr wichtig. Deshalb fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung unter anderem das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland Köln (DOMID e. V.) institutionell, in dem systematisch Dokumente, Medien und Alltagsgegenstände gesammelt werden, die die Einwanderung nach Deutschland aus der Sicht der Migranten beschreiben.
 
Zwischen 2011 und 2015 ist die Bevölkerung in Deutschland aufgrund von Zuwanderung um 1,9 Millionen Menschen angewachsen. Das sind mehr Menschen als die Einwohnerinnen und Einwohner von Köln und Duisburg zusammen haben. In nahezu allen Lebensbereichen hat es in den vergangenen Jahren große Integrationsfortschritte gegeben: Die Menschen mit Migrationshintergrund haben heute höhere schulische und berufliche Bildungsabschlüsse, sind seltener erwerbslos und besser in den Arbeitsmarkt integriert. Diese positive Entwicklung hat viele Ursachen, zu den wichtigsten gehören die Eigeninitiative, der Fleiß und die Leistungsbereitschaft der Einwanderinnen und Einwanderer in Nordrhein-Westfalen.
 

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