Chancen von Zugewanderten stärken

Staatssekretär Thorsten Klute, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
29. Juni 2016

Integrationsstaatssekretär Klute: Chancen von Zugewanderten stärken

Thorsten Klute nimmt an grenzüberschreitender Konferenz in Enschede teil

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute hat die Konferenz „Perspektive ohne Grenzen“ in Enschede besucht.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute hat die Konferenz „Perspektive ohne Grenzen“ in Enschede besucht. Die Veranstaltung basiert auf der gemeinsamen Initiative der Gemeinde Enschede und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales. Ziel der Konferenz ist ein Erfahrungsaustausch niederländischer und nordrhein-westfälischer Kommunen in Bezug auf Teilhabechancen von Zugewanderten aus Südosteuropa. In NRW stehen dabei die Neuzugewanderten, darunter auch Roma, im Vordergrund. Die niederländischen Teilnehmenden berichteten über Herausforderungen bei der Integration von Einwanderern, die sich schon viele Jahre in den Niederlanden aufhalten. Themen waren Arbeit, Ausbildung, Vernetzung, Bildung und Selbstorganisation.
 
Staatssekretär Klute betonte in seiner Rede, es gehe beiden Ländern „um die Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe für Menschen gelingen kann, die aus verschiedenen Gründen am Rande der Gesellschaft stehen. Wir müssen in Europa Armut bekämpfen und nicht arme Menschen“. Klute sagte weiter, die Konferenz sei für die beteiligten Kommunen „eine gute Gelegenheit, voneinander zu lernen“. Bei Besuchen in der Slowakei und in Rumänien hatte er sich vor Ort über die Themen Zuwanderung, Armutsbekämpfung und Minderheitenschutz informieren können.
 
Seit Jahrzehnten engagiert sich das Land NRW für Roma und fördert zahlreiche Projekte. Im Zuge der steigenden EU-Neuzuwanderung aus Südosteuropa hatte das Land 2013 ein umfassendes Maßnahmenpaket erarbeitet und seitdem rund 14 Millionen Euro bereitgestellt. Es unterstützt u.a. sieben Pilotprojekte in den Kommunen Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Köln und Wuppertal durch ESF-Mittel. Diese Pilotprojekte dienen speziell der Integration in den Arbeitsmarkt.
 
Zudem nutzen viele Kommunen auch die Gelder des Europäischen Hilfsfonds für die am meisten von Armut betroffenen Menschen (EHAP). In den nächsten drei Jahren werden 22 der insgesamt 88 bundesweit geförderten Projekte in NRW durchgeführt. Viele Lotsen weisen dabei den Zuwanderern und ihren Kindern den Weg zu den Hilfestrukturen des Landes. Teilnehmer der NRW-Pilotprojekte haben ihre Arbeit auf der Konferenz vorgestellt. Auf niederländischer Seite präsentierte u.a. ein Vertreter der Heilsarmee die Initiativen im Bereich Ausbildung und Arbeit. Staatssekretär Klute lobte die Projektbeteiligten beider Länder: „Alle Teilnehmer setzen sich durch ihre Arbeit tagtäglich dafür ein, Menschen, die von Ausgrenzung bedroht sind, eine Perspektive zu geben, Hindernisse abzubauen und Teilhabechancen zu eröffnen.“
 
Eine Fortsetzung der Veranstaltung in NRW ist Ende 2016 geplant.

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