Stipendium im Rahmen der Entwicklungs­zusammenarbeit mit Afrika vergeben

27. März 2009

Integrationsministerium vergibt erstmalig ein Stipendium im Rahmen der Entwicklungs­zusammenarbeit mit Afrika

„Die Kooperation mit Afrika ist ein besonderes Anliegen der Landesregierung. Die Partnerschaften mit Mpumalanga und Ghana sind Referenzen, die unser Engagement in Sachen internationale und entwicklungspolitische Zusammenarbeit hervorheben. Erstmals vergeben wir ein Stipendium, um die Konfliktbearbeitungskompetenz lokaler Aktivisten zu stärken“, sagte heute Integrationsminister Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Die Kooperation mit Afrika ist ein besonderes Anliegen der Landesregierung. Die Partnerschaften mit Mpumalanga und Ghana sind Referenzen, die unser Engagement in Sachen internationale und entwicklungspolitische Zusammenarbeit hervorheben. Ab heute kommt eine neue hinzu: Erstmals vergeben wir ein Stipendium, um die Konfliktbearbeitungskompetenz lokaler Aktivisten zu stärken. Der aus Kamerun stammende Ngassam Mbakop kann Dank des Stipendiums an einem 4-Monats-Qualifizierungskurs teilnehmen“, sagte heute (27. März 2009) Integrationsminister Armin Laschet bei einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Akademie des Forums ziviler Friedensdienst in Königswinter.

Der 34jährige Jurist Ngassam Mbakop ist Mitarbeiter von CAJAD (Centre d' Animation des Jeunes pour l`Appui au Développement), einer Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Limbe im Süden von Kamerun, wo er für das Menschenrechts-programm der Organisation zuständig ist. Mbakop verbreitet durch Bildungsmaßnahmen das Wissen der Menschen über ihre Grundrechte, unterstützt Opfer von Menschenrechtsverletzungen in ihren Prozessen und leitet die Beobachtung der Wahlen und des Justizsystems. „Die Teilnahme am Qualifizierungskurs wird Herrn Mbakop die Möglichkeiten geben, seine Arbeit methodisch noch weiter zu verbessern und auf andere Felder der Konfliktbearbeitung auszudehnen“, so Laschet.

Für den Akademie-Kurs brachte Mbakop alle notwendigen Voraussetzungen mit, lediglich die Finanzierung stellte ein großes Problem dar. Minister Laschet: „Hier hilft das Stipendium unseres Hauses, das die Teilnahmegebühren und Fahrtkosten abdeckt.“

Von der Förderung profitieren alle Seiten: Ngassam Mbakop wird seine neu erworbenen Kompetenzen in die Arbeit seiner Organisation einbringen, um deren Wirksamkeit weiter zu verbessern; das Ministerium kann lokale Kapazitäten direkt fördern und eine wichtige Kontaktperson für seine weitere Zusammenarbeit gewinnen. Die Akademie schließlich freut sich über einen weiteren Kursteilnehmer aus einem Land des Südens, der die Lerngruppe bereichert und für einen direkten Transfer des Gelernten in die praktische Konfliktbearbeitung vor Ort garantiert.

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