Integrationsland Nordrhein-Westfalen interessant für Österreich

25. November 2009

Integrationsland Nordrhein-Westfalen interessant für Österreich – Minister Armin Laschet besucht Bundesland Salzburg

Integrationsminister Armin Laschet ist auf Einladung der Landeshauptfrau (Minister­präsidentin) des Bundeslandes Salzburg, Gabi Burgstaller, in Salzburg. Minister Laschet referiert auf einer Konferenz über die nordrhein-westfälische Integrationspolitik.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet ist heute (25. November 2009) auf Einladung der Landeshauptfrau (Minister­präsidentin) des Bundeslandes Salzburg, Gabi Burgstaller, in Salzburg. Minister Laschet referiert auf einer Konferenz über die nordrhein-westfälische Integrationspolitik. Das Bundesland Salzburg will von den nordrhein-westfälischen Erfahrungen lernen und sieht Nordrhein-Westfalen als ein Modell auch für Österreich.

Zwischen Deutschland und Österreich gibt es zwar große Unterschiede in der Zahl und Zusammensetzung der zugewanderten Bevölkerung, es gibt aber auch viele Gemeinsamkeiten. In Österreich stellen Menschen aus Serbien/Montenegro die größte ausländische Zuwanderergruppe, während es in Deutschland die türkeistämmigen Menschen sind. Auch in Österreich ist wie in Deutschland die Zahl der jährlichen Einbürgerun­gen seit Jahren rückläufig. Von 2003 auf 2008 sank sie von 45.000 auf unter 14.000. In Deutschland ist 2008 die Zahl der Einbürgerungen mit 94.470 erstmals seit 1990 unter die Grenze von 100.000 gesunken.

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister stellte auch die früh­kindliche Sprachförderung in Nordrhein-Westfalen vor. Auch im Bundesland Salzburg gehen viele Kinder in Kindertageseinrichtungen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. In Salzburg sind es 20 Prozent (der dritthöchste Wert hinter Wien und Vorarlberg). In Nordrhein-West­falen sind es rund 22 Prozent. „Wir brauchen die frühe Sprachförderung. Wer in die Schule kommt, muss die deutsche Sprache beherrschen. Das gilt für Deutschland wie für Österreich“, betonte Minister Laschet.

Integrationspolitisch ist Österreich für Deutschland interessant, weil der Islam hier seit langem den Status einer anerkannten Religionsgemein­schaft hat. „In Nordrhein-Westfalen leben zwischen 1,3 und 1,5 Mil­lionen Muslime. Von Österreich können wir lernen, wie ein geregeltes und geordnetes Verhältnis zum Islam gestaltet werden könnte“, sagte Minister Laschet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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